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Spirituelle Weisheiten
aus dem Herzen von Satsang

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Ein ehemaliger Klassenkamerad besucht Bhagavan

Aham Sphurana
Ein Einblick in die Selbstverwirklichung
Neues Buch über Sri Ramana Maharshi

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„Meiner Meinung nach wird Aham Sphurana, ein Einblick in die Selbstverwirklichung, eine Schatztruhe der Weisheit für die Wahrheitssuchenden im Allgemeinen und für die Anhänger Bhagavans im Besonderen sein.“
Swami Hamsananda – Athithi Ashram, Tiruvannamalai
Ein ehemaliger Klassenkamerad besucht Bhagavan
Herr Abdul Wahab, ein ehemaliger Klassenkamerad Sri Bhagavans an der American Mission High School in Madurai, stattete dem Ashram einen Besuch ab. Der Meister strahlte vor Freude, ihn zu sehen. Dann tauschten sowohl der Meister als auch sein ehemaliger Klassenkamerad in der Halle ihre Erinnerungen aus.
B: In jenen Tagen spielte ich sehr gerne Fußball. Sahib [so sprach Sri Bhagavan den muslimischen Herrn an] achtete besonders darauf, dass er immer auf der gleichen Seite wie ich spielte. Einmal verletzte ich mich beim Spielen an meinem rechten Bein, das sich daraufhin entzündete und anschwoll. Sahib brachte mich in ein nahe gelegenes Krankenhaus und sorgte dafür, dass eine Medizin auf die betroffene Stelle aufgetragen wurde. Erst nachdem die Schwellung etwas abgeklungen war, konnte ich nach Hause zurückkehren; da ich sonst von den Erwachsenen, die nicht im Geringsten damit einverstanden waren, dass ich mich an irgendwelchen Spielen beteiligte, ausgeschimpft worden wäre.
AW: Es beunruhigt mich, wenn ich darüber nachdenke, dass ich Bhagavan so viele Jahre lang vertraulich beim Namen genannt habe, ohne seine Größe zu erkennen oder sie zu realisieren. Venkateswaram Aiyyer war der Name, der Sri Bhagavan bei seiner Geburt gegeben wurde, da der Kuladheivam ihrer Familie Thirupathi Venkatachalapathy war; zur Zeit seiner Einschulung wurde er jedoch aus irgendeinem Grund in Venkatraman geändert.
Sri Bhagavan nahm mich oft samstags zum Thirupparangundram Murugar Kovil mitzunehmen. Er bestand darauf, dass ich zusammen mit ihm die Schreine der verschiedenen Götter besuchte und den Tempel umrundete. Ich protestierte und verwies darauf, dass ich dem islamischen Glauben angehöre, in dem die Anbetung von Götzen als Ungehorsam und Ketzerei gilt, aber er setzte sich immer über meine Einwände hinweg, und sagte, dass diese Unterschiede nicht in Gott seien, sondern lediglich vom Menschen geschaffen wurden.
Bhagavan nahm mich auch gelegentlich mit nach Thirucchuzhi; er fuhr regelmäßig dorthin, um seine Familie zu besuchen. Bhagavans Mutter war eine orthodoxe Brahmanin, aber dennoch gab sie mir Essen, wann immer sie mich sah. Wenn ich es gelegentlich ablehnte, ihn zu begleiten, dann überreichte er mir am nächsten Tag eine Tiffin-Box mit den Worten: „Mutter hat mich gebeten, dir dieses Essen zu geben.“ So freundlich war Bhagavans Mutter!
Sowohl der Moslem als auch Sri Bhagavan hatten an diesem Punkt feuchte Augen, und der Meister blickte plötzlich von der Halle weg zum Fenster und verharrte dort für einige Zeit. Als er sich verabschiedete, überreichte der Moslem dem Meister eine kleine Menge Thangabhasmam und sagte: „Ich habe es speziell für Sri Bhagavan besorgt, da ich weiß, dass er Asthmatiker ist.“
B: Das kann nicht angenommen werden. Es gibt so viele Asthmatiker auf der Welt. Wenn sie alle nach Thangabhasmam verlangen, wird dann die Menge an Gold, die auf der Erde übrig ist, ausreichen? Außerdem, warum all diese ausgefallenen Dinge für mich? Kann ich mir solche Dinge leisten? Ich bin ein Daridranarayanan [im Dienste der Armen], der sich mit dem begnügt, was da ist. Solche exotischen Dinge sind für diejenigen, die einen Geschmack dafür haben und es sich leisten können. Was kann ich mir leisten? Nichts. Selbst das Koupeenam, das ich trage, wurde mir von jemand anderem geschenkt und nicht von mir verdient. Welches Recht habe ich, an diesen ausgefallen Genüssen teilzuhaben? Etwas பழையது [ ] mit etwas Buttermilch genügt mir.
AW: [mitleidig] Aber wird Bhagavan mir zuliebe nicht seine Meinung ändern und mein Geschenk annehmen?
Eine Stimme in der Nähe des Sofas sagte: „Es ist ein Zeichen der Liebe und Zuneigung des Herrn zu Bhagavan. Bhagavan muss es freundlicherweise um unseretwillen annehmen, wenn nicht sogar um seinetwillen.“ Doch der Meister ließ sich nicht überzeugen.
B: Warum all diese ausgefallenen Sachen? Sie haben selbst Familienmitglieder, die an Asthma leiden: ist es nicht so? Ist dieser Körper wichtiger oder in irgendeiner Weise besser als jene Körper? Wie kommt es, dass du sie ignorierst und mir diese Medizin bringst? Wenn du sie denen gibst, die sie wirklich brauchen, werden sie glücklich sein. Ich habe keine Verwendung für solche Dinge. Ich kann nicht denken: „Oh, wir nehmen Medizin für unsere Gesundheit“ und mich dabei glücklich fühlen. (lächelt still vor sich hin). Ich hoffe, du bist mir nicht böse … !
Die beiden Schulfreunde lachten herzlich. Der muslimische Gentleman warf sich vor dem Meister nieder und verließ die Halle.
Editiert von John David Okt 2021

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Krieg und Frieden
Es wird solange Krieg geben, bis du inneren Frieden findest, der deine wahre Natur ist.
Frieden ist deine wahre Natur und darum muss man nichts tun, um in Frieden zu sein. Wir kommen auf diesen Planeten in großem Frieden an, mit der Einladung, zu genießen, zu spielen und Spaß zu haben! Dann erziehen uns unsere Eltern zu Erwachsenen und ohne es besser zu wissen, konditionieren sie uns zu einem fast andauernden Krieg. Dieser Krieg findet in jedem von uns statt und wir projizieren ihn nach außen in die Welt.

Bewusstsein
F: Nach der Erforschung von ‘Wer bin ich?’ empfinde ich, dass die Leere überwiegt. Was soll ich tun?
B.: Gab es dich oder gab es dich nicht, während die von dir erwähnte Leere vorherrschte? Nur weil du damals existiertest, kannst du dich heute daran erinnern, zu der Zeit etwas erlebt zu haben. Stimmt das?
F.: Ja.
B.: Also, Leere kommt und geht, aber DU BIST immer. Für DICH gibt es weder Kommen noch Gehen. DU BIST jetzt wie DU immer WARST und DU wirst immer SEIN, wie DU jetzt BIST. Gibt es eine Veränderung in DIR, die eins und identisch ist mit dem Licht des Seins des Selbst? Nein. Also halte an diesem DU fest und lass dich nicht von Vergänglichem, Flüchtigem beeinflussen. Phänomene kommen und gehen.

Gewahrsein
Gewahrsein ist keine Verpflichtung zu etwas.
Gewahrsein ist eine Beobachtung des Außen und Innen, das keine Richtung mehr hat.
Du bist gewahr, aber das, was du gewahr bist, wird nicht gefördert oder unterstützt.
Gewahrsein ist keine Konzentration auf etwas.

Sich in der Nondualität verstecken
JD: Man macht es sich sehr einfach, wenn man sagt: „Ich muss mir nichts ansehen, ich bin nichts.“
F: Ich habe eine Therapie gemacht, bei der ich mit offenem Herzen in einem sehr schönen Raum der Liebe gelandet bin. Dann traf ich dich und Advaita und entdeckte dieses „Oh, ich bin nichts“ und wieder musste ich mir nichts anschauen.
JD: Aber das ist nur eine schöne Vorstellung…

Zen Verse über das Vertrauen
Sōsan: Ich bin krank. Bitte befreie mich von meiner Sünde.
Huike: Bring deine Sünde her und ich werde dich befreien.
Sōsan: (nach einer langen Pause) Wenn ich nach meiner Sünde suche, kann ich sie nicht finden.
Huike: Ich habe dich freigesprochen. Du sollst nach Buddha, Dharma und Sangha leben.

Der denkende Geist
Ich wurde sofort still. Aber ich kehrte immer wieder zu meinen Gedanken zurück, glaubte ihnen und fühlte mich gefangen. Der Verstand ist eine heikle Sache, er macht dich an ihn glauben. Selbst wenn es eine Lüge ist, kann er dich glauben lassen, dass es keine Lüge ist.

Ein Lied von Leela
Wir sind der Ozean, die Liebe und die Hingabe, lasst uns einfach alles akzeptieren, und immer daran denken, dass niemand je existiert hat, das Leben ist nur ein Traum.

Unsere Wahre Natur
Hans war einer der ersten westlichen Schüler von Papaji. Als sie sich zum ersten Mal trafen, lebte er in Deutschland und ging öfters für drei Monate nach Indien nach Haridwar und wohnte dort mit Papaji in einem Gästehaus. Sie teilten sich ein Zimmer und machten lange Spaziergänge am Fluss entlang, hauptsächlich in Stille. Dort stellte er Papaji diese Frage:

Hingabe öffnet das Herz
JD: Hallo Bhakti, das ist das Sanskrit-Wort für Hingabe.
BHA: Das ist mein Schatz. In den ersten drei Minuten der Stille ist mir bereits aufgefallen, dass ich immer nur in Gedanken bin.
Ich bin so mit Gedanken beschäftigt, und als ich dann tiefer kam, kamen Tränen. Wenn ich dich sprechen höre, kann ich in kurzer Zeit in mein Herz kommen. Ich schätze das wirklich sehr; deine Energie ist wie ein Wiedererkennen, ein Mysterium.
Wenn ich eine Stunde alleine sitze, komme ich nicht in diesen Zustand. Es ist ein erstaunliches Mysterium, und ich weiß das wirklich zu schätzen. Das ist mein Schatz. Ich bin dir sehr dankbar.

Veranstaltung zum 40. Jahrestag
Mit feuchtem Mehl und roter Farbe wurden im ganzen Ashram dekorative Muster auf den Boden gemalt.
Inmitten des ganzen Trubels ist Bhagavans Gedanke folgender: Ich beobachte, wie er den Sarvadhikari zur Seite nimmt und ernst zu ihm spricht:
„Vergiss nicht, die Affen, die Kühe und die Krähen zu berücksichtigen, wenn du die morgigen kulinarischen Vorbereitungen planst; außerdem muss eine angemessene zusätzliche Menge an Vellachcheedais für die Ratten zubereitet werden…“
Der Sarvadhikari nickt nur sanftmütig und sagt: ‚Ja, Bhagawan…‘.

Was ist der Sinn des Lebens?
B.: Das Leben stellt seinen eigenen Sinn nicht in Frage. Es stellt keine Fragen. Es hat nichts zu beanstanden. Es hegt keinen Groll. Deshalb ist es in ewigem Frieden. Dir hingegen, scheint es an Frieden zu mangeln; deshalb stellst du offensichtlich diese Fragen. Wenn du dich ununterscheidbar und untrennbar vom Leben machst, werden keine Fragen über das Leben oder irgendetwas anderes mehr auftauchen, um dich in den unruhigen Sumpf des inneren Tumults und der Sorgen zu stürzen. So bleibst du in Frieden.

Begegnung mit Papaji
Ich kam in Lucknow am 25 März 1986 an. Ich kann mich noch an die erste, schicksalhafte Begegnung mit dem Meister erinnern als ob es gestern gewesen wäre. Ich betrat sein kleines Zimmer, er saß auf dem Bett. Er war ein großer, imposanter Mann mit einem wunderschönen Gesicht und unglaublich leuchtenden Augen. Ich sagte: „Hallo“ und setzte mich auf den Boden.

Oshos zehn Gebote
Du fragtest nach meinen zehn Gebote geboten. Das ist eine schwierige Angelegenheit,
denn ich bin gegen Gebote jedweder Art.
Doch da es mir Freude bereitet:
1. Lasse dir von niemandem etwas vorschreiben, es sei denn es kommt genauso aus deinem inneren.
Die Lehre des Vedanta
Manche behaupten, dass nur die unerleuchtete Verstand-Ego-Einheit erleuchtet werden kann, weil das Selbst bereits verwirklicht ist. Andere sagen, nur das Selbst existiert, und deshalb gibt es kein Ego, das erleuchtet werden kann. Diese beiden offensichtlich widersprüchlichen Sichtweisen weisen darauf hin, dass Unwissenheit existiert und doch nicht existiert.
Dritter chinesischer Patriarch des Zen
Dies ist der erste Abschnitt eines sehr viel längeren Gedichts über die Wahrheit.
Es ist einer der höchsten spirituellen Texte.
