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Spirituelle Weisheiten
aus dem Herzen von Satsang
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Neuester Blog
A Dog and A Monkey
Aham Sphurana
Ein Einblick in die Selbstverwirklichung
Neues Buch über Sri Ramana Maharshi
Weltweit verfügbar
Auf www.openskypress.com und Amazon:
“Meiner Meinung nach wird Aham Sphurana, ein Einblick in die Selbstverwirklichung, eine Schatztruhe der Weisheit für die Wahrheitssuchenden im Allgemeinen und für die Anhänger Bhagavans im Besonderen sein.”
Swami Hamsananda – Athithi Ashram, Tiruvannamalai
Ein Hund und ein Affe
Ein rundlicher, Telegu sprechender Herr betrat die Halle, warf sich vor Bhagavan nieder, stellte sich mit dem Gesicht zum Sofa, zog ein paar gefaltete Blätter aus seiner Tasche und begann sofort laut vorzulesen:
F: Stimmt Bhagavan mit der Theorie überein, dass die derzeitigen Bewohner der nördlichen Region Indiens Invasoren sind, die als Arier bekannt sind? Ist es wahr, dass sie die schwächeren Völker unter Indiens einheimischen Rassen versklavten und diejenigen, die sie nicht erfolgreich versklaven konnten, in den Süden vertrieben?
Erklärt eine derartige Hypothese nicht warum die drawidischen Völker dunkle Hautfarbe haben, während die, die in den nördlichen Gebieten wohnen die Tedenz haben, heller zu sein? Woher kamen die arischen Invasoren, und was ist ihr wahres Heimatland oder ihr Mutterland? Liegt es in Europa?
Sogar Sri Krishna in der Bhagavad Gita nennt Arjuna´s Verhalten unarisch, wenn letzterer von Emotionen aus brüderlicher Zuneigung übermannt, seine Waffen niederlegt und sich zu kämpfen weigert, wobei er seine rechtmäßigen Aufgaben als Kshatriya übergeht.
Die Deutschen haben Gesetze verabschiedet, die es ihrem Volk verbieten, Juden zu heiraten, um, wie sie selbst sagen “eine Schwächung und Verschmutzung des reinen arischen Blutes zu verhindern”.
Deshalb stellt sich die Frage, wer sind die Arier? Sind es die alten arischen Priester Indiens, die verantwortlich waren für das Verfassen der Veden? Sind die heutigen Bramanen die untergegangenen Priester?
B.: Warum sollte man darauf bestehen, in Sri Krishnas Worte einen rassistischen Hintergrund hineinzulesen, der jede andere Interpretation ausschließt? Anaryajushtam [unarisch] könnte zum Beispiel genauso gut “unwürdig, von einer kultivierten Person praktiziert zu werden” bedeuten.
Der Mann schien weiter argumentieren zu wollen, aber bevor er noch etwas sagen konnte, kam eine zwingende? Ablenkung: ein Paar rasende Tiere stürmten in den Saal und machten, so könnte man meinen, genug Lärm, um das Dach zum Beben zu bringen: ein Hund jagte wütend einen Affen. Der Affe, der spürte, dass Bhagavan die einzige Sicherheit für ihn war, schoss geradewegs auf sein Sofa zu, sprang auf den Schoß des Meisters und kletterte von dort auf seine Schultern. Der Diener eilte mit einem Stock vor, der in der Halle aufbewahrt wurde, um Affen damit zu bedrohen (vertreiben): Bhagavan würde nicht zulassen, dass einer tatsächlich geschlagen würde.
Bhagavan stoppte den Diener mit einer deutlichen Handbewegung, und da saß der Affe schon auf dem Meister und zog eine fröhliche Grimasse und grinste und grummelte nach Herzenslust über den Hund, der unten das glanzvolle Bild anbellte. Der Meister streichelte dem Tier immer wieder mitfühlend den Schwanz. Mit traurig hängendem Schwanz entfernte sich der Hund schließlich, nachdem er seine Energie mit zahllosem erfolglosem Bellen verbraucht hatte. Der Affe warf einen triumphierenden Blick in den Saal und verließ ihn majestätisch durch das Fenster.
B.: Diese einfachen Geschöpfe sind in der Tat gesegneter als der Mensch, dessen Kopf mit Sorgen gefüllt ist wie: “Was ist der Ursprung meiner Rasse? Welche der heute überlebenden abweichenden Gattungen ist ihr bester Vertreter?”
Ihre Sorgen sind glücklicherweise rudimentär und beschränken sich auf die Grundbedürfnisse des Lebensunterhalts. Sie häufen keinen Reichtum an und machen sich dann Sorgen: “Was wird mit all dem nach mir geschehen? Wird es jemand eines Tages wegtragen?”. Sie sind zufrieden, wenn sie etwas zu essen und Wasser zu trinken haben. Sie leben so, wie Gott es für sie vorgesehen hat: ohne Anhäufung, sei es von Erinnerungen oder von weltlichem Besitz.
F.: Aber nur der Mensch ist mit der Fähigkeit ausgestattet, Brahmajnana zu erlangen.
B.: Das ist deine Meinung.
F.: Kann denn ein Tier das Selbst verwirklichen?
B.: Das weiß man nicht.
Bhagavan schaute nun Chadwick – der in der Halle (anwesend) war – direkt in die Augen und sagte:
Als du das erste Mal hierher kamst, hast du [mich] gefragt, wie nützlich die Hilfe des Gurus ist, um Verwirklichung zu erreichen. Man sagte dir, dass sie die Giftzähne des Samsara unwirksam macht. Verstehst du nun?
Chadwick schaute nur verständnislos und leer.
B.: Während der Affe darauf saß [dabei deutete er auf seinen Körper], war er für den Hund unerreichbar. So sehr er auch heulte, der Hund konnte seine Zähne nicht in das Fleisch des Affen senken. Er musste enttäuscht von dannen ziehen.
In ähnlicher Weise hat sich jemand, der den Blick der mitfühlenden Gnade des Gurus fest ergriffen (erfahren) hat, unwiderruflich außerhalb der Reichweite von Samsara gestellt. Samasara kann ihn dann nur noch bedrohlich anbellen, beißen kann er (es/sie) nicht mehr. Dafür ist bedingungslose Hingabe notwendig.
Chadwick: Woran erkenne ich, ob meine Hingabe vollständig ist oder nicht?
B.: Fragen oder Zweifel, wie diese hier, tauchen nicht mehr auf. Es gibt keine Wünsche oder Sorgen mehr.
Edited by John David Oct 2021
Gemischte Blogs
Sich in der Wahrheit verankern
Andrew Cohen
In dem Buch „Gesichter der Freiheit“ spricht Andrew Cohen in seinem Interview über die Bedeutung, sich nach einer starken energetischen Öffnung in der neuen Realität zu stabilisieren oder zu verankern.
Er sagte, dass die Ich-Strukturen die Öffnung sehr leicht wieder schließen können, und dass daher die Notwendigkeit bestehe, an starken inneren Mustern zu arbeiten.

Illusion und Körper
F.: Bhagavan behauptet, dass “Bewusstsein” die wahre Natur des “Ichs” ist. Aber was genau ist dieses Bewusstsein? Bewusstsein worüber?
B.: Existierst du oder nicht?
F.: Ja.
B.: Woher weißt du das?
F.: Ich verstehe nicht, was Bhagavan mir zu sagen versucht.
B.: Muss man einen Spiegel vor deine Augen halten, damit du daraus schließen kannst, dass du Augen hast? Du siehst – daher kannst du sagen, dass du Augen hast, die funktionieren. Ebenso ist das Bewusstsein der Welt oder das Körperbewusstsein nicht notwendig, um die eigene Existenz fest zu stellen.

A Glimpse is Enough
There are a couple of things that Papaji says: ‘Having the longing for enlightenment is enlightenment.’ I think that is a very beautiful statement; it’s both profound and compelling at the same time. One other thing: ‘A little bit is enough. There is no more, a glimpse is enough.’

A Dog and A Monkey
Q.: Can then an animal Realise the Self?
B.: It is not unheard of.
B. now looked at Chadwick, who was present in the Hall, squarely in the eye, and said:
When you came here first, you asked [me] how the Guru’s help is useful in bringing about Realisation. You were told that it makes the poisonous fangs of samsara ineffective. Now do you see?
Chad. merely looked uncomprehendingly vacant.
B.: Whilst the monkey was seated on this [pointing to his body], it was quite beyond the reach of the dog.

Authentische Intimität
Authentische Intimität wird möglich, wenn sich zwei Menschen ohne das tägliche Drama „mein Leben“ begegnen. Bei dieser Art von Beziehen geht es darum präsent zu sein, einfach nur da zu sein, in einem gemeinsamen Tanz.

Erleuchtung ist eine Illusion
Das erste, was ich sagen würde, ist, dass es keine erleuchteten Menschen gibt. Dieses Wort “Erleuchtung” ist ein irreführendes Wort. Es ist wie mit dem Begriff Sex oder Liebe oder Gott, ein Konzept, das weit in der Zukunft liegt. Vielleicht hat das Wort seinen Wert, weil es Menschen dazu bringen kann, sich selbst zu finden, so wie der Gipfel des Mount Everest Menschen dazu bringt, Berge zu besteigen. Auf diese Weise ist das Wort Erleuchtung nützlich, aber wenn man “erleuchtete Menschen” sagt, ist es irreführend, denn es ist nicht möglich, eine erleuchtete Person zu sein. Das ist eine falsche Vorstellung davon, wie die Dinge funktionieren.

Der Wunsch nach materiellem Reichtum
Ein Großteil des Lebens konzentriert sich ausschließlich auf materiellen Wohlstand. Geld ist auf der ganzen Welt zum Mittelpunkt geworden, und durch diesen Fokus ist der Planet selbst von den ökologischen Folgen bedroht. Dennoch steht der wirtschaftliche Rationalismus der Gesellschaft immer an erster Stelle.
Was ist eigentlich Liebe?
„Liebe ist kein Gefühl, Liebe ist unsere wahre Essenz.“
Was genau ist Liebe? Es ist nicht leicht über Liebe zu sprechen. Vielleicht beginnen wir damit, was Liebe nicht ist. Wenn ich über Liebe rede, meine ich nicht die Liebe, die in allen Liebesliedern besungen wird, die Liebe aus den romantischen Geschichten oder dem Fernsehen.

Summa Iru
Es gibt zwei Dinge die für ein Individum normalerweise unabkömmlich sind; entweder ist der Körper beschäftigt, etwas zu tun oder der Verstand ist beschäftigt an etwas zu Denken. Selten bleibt er “er selbst”, frei von allen Einflüssen. Selten bleibt er in seinem natürlichen Zustand des Friedens und des Glücklichseins. Wenn er ohne Gedanken und ohne zu sprechen bleibt, erreicht er seinen natürlichen Zustand der Gelassenheit und des Friedens.

Steve Jobs: Bleibt Hungrig, bleibt Mutig
Niemand will sterben. Selbst Menschen, die in den Himmel kommen wollen, wollen nicht sterben, um dorthin zu gelangen.
Und doch ist der Tod das Ziel, das wir alle teilen. Niemand ist ihm jemals entkommen. Und so soll es sein, denn der Tod ist sehr wahrscheinlich die beste Erfindung des Lebens.

Wesentliche Auszüge aus dem Manuskript
F: Bleibt also dieser Bewusstseinszustand beständig nur bei sich selbst, ungestört von Gedanken, der Sahajastithi genannt wird?
B: Nein. Es heißt Aham Sphurana.
F: Was ist dann das Sahajastithi?
B: Keine Beschreibung möglich. Das reflektierte Wesen – Bewusstsein, das in einem physischen Körper lokalisiert ist — zerstört wird; danach ist zerstört, bleibt nur das, was immer war.
Die Grenzen des Intellekts
Natürlich respektiere ich, dass jeder hier die gleichen Bücher gelesen hat, die ich gelesen habe. Wir lesen alle die gleichen Bücher, somit wissen wir alle, was in den Büchern steht. Aber indem wir Bücher lesen, „wissen“ wir nicht wirklich etwas.

Voraussetzungen für Satsang
Es bedarf bestimmter Fähigkeiten, bevor man sich an einen Lehrer wendet, um Freiheit zu erlangen.
Die erste Voraussetzung ist das Unterscheidungsvermögen, unterscheiden zu können, was wahr und was unwahr ist. Dieser feine Unterschied ist ausschlaggebend. Man muss sich nach dem Wahren sehnen und das Unwahre zurückweisen. Nur was wahrhaftig ist, kann Wahrheit sein. Dein wahres Selbst. Es gibt nichts jenseits davon. Alles andere ist unwahr.

Sex, Liebe und die Illusion
Authentische Liebe unterscheidet sich sehr vom Verlieben. Sich zu verlieben ist die ultimative Illusion, denn um sich zu verlieben, muss es jemanden geben, der sich in jemand anderen verliebt. Dann gibt es ein Ich und ein Du. Und wie wir wissen, wenn es ein Ich und ein Du gibt, bin ich mit meinem Leben identifiziert.

Steve Jobs: An die Verrückten
Das ist für die Verrückten, die Außenseiter, die Rebellen, die Unruhestifter, die runden Keile in den quadratischen Löchern … diejenigen, die die Dinge anders sehen – die keine Regeln mögen und kein Respekt vor dem Status Quo haben …