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Spirituelle Weisheiten
aus dem Herzen von Satsang
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Bewusstsein
Aham Sphurana
Ein Einblick in die Selbstverwirklichung
Neues Buch über Sri Ramana Maharshi
Weltweit verfügbar
Auf www.openskypress.com und Amazon:
“Meiner Meinung nach wird Aham Sphurana, ein Einblick in die Selbstverwirklichung, eine Schatztruhe der Weisheit für die Wahrheitssuchenden im Allgemeinen und für die Anhänger Bhagavans im Besonderen sein.”
Swami Hamsananda – Athithi Ashram, Tiruvannamalai
Bewusstsein
F: Nach der Erforschung von ‘Wer bin ich?’ empfinde ich, dass die Leere überwiegt. Was soll ich tun?
B.: Gab es dich oder gab es dich nicht, während die von dir erwähnte Leere vorherrschte? Nur weil du damals existiertest, kannst du dich heute daran erinnern, zu der Zeit etwas erlebt zu haben. Stimmt das?
F.: Ja.
B.: Also, Leere kommt und geht, aber DU BIST immer. Für DICH gibt es weder Kommen noch Gehen. DU BIST jetzt wie DU immer WARST und DU wirst immer SEIN, wie DU jetzt BIST. Gibt es eine Veränderung in DIR, die eins und identisch ist mit dem Licht des Seins des Selbst? Nein. Also halte an diesem DU fest und lass dich nicht von Vergänglichem, Flüchtigem beeinflussen. Phänomene kommen und gehen. Kümmere dich nicht darum, was einen Anfang und ein Ende hat. Halte an dem fest, was in all dem, was sich ändert und relativ ist, unveränderlich und absolut bleibt. Einfach gesagt, bleibe als Das-was-IST und all deine Probleme sind vorbei.
F.: Es bedarf Anstrengung, ohne zu denken zu verweilen.
B.: Am Anfang ja. Aber wenn du mehr und mehr übst, wirst du feststellen, dass der gedankenfreie Zustand der natürliche Zustand ist und der Zustand, in dem es Gedanken gibt, der entfremdete Zustand. Was auch immer wir praktizieren, es wird zur Svabhava [Gewohnheit] des Verstandes. Wir sind es, die bestimmen, was die Svabhava des Verstandes sein soll.
F.: Aber es heißt doch, dass alles vorherbestimmt ist.
B.: Der freie Wille hält das Feld in Verbindung mit der Individualität und ist so real wie das Ego. Solange das Ego andauert, bleibt auch der freie Wille bestehen.
F.: Welche Beziehung besteht zwischen Körperbewusstsein und dem Ich-Bewusstsein?
B.: Was IST, ist nur Bewusstsein. Da sich Bewusstsein nicht von subjektivem Bewusstsein unterscheidet, wird es als „Ich“-Bewusstsein bezeichnet. Bewusstsein Upadhis [Beschränkung] = eingeschränktes oder konditioniertes Bewusstsein.
Zum Beispiel, Bewusstsein + Dehatma-Buddhi [Ich-bin-der-Körper] = Körperbewusstsein. Nur im Bewusstsein gibt es keine Veränderung. Änderungen finden nur in Upadhis statt. Rotglühendes Eisen kann in jede gewünschte Form gehämmert werden. Was ändert sich? Verändert sich das Feuer, das das Eisen formbar macht? Ein weiteres Beispiel ist das von Schauspielern, die auf einer Bühne auftreten. Es gibt eine Lampe, die die Bühne beleuchtet, damit das Publikum sie sehen kann; ohne Licht wäre überhaupt kein Spiel zu sehen; das Licht der Lampe scheint, bevor das Stück beginnt, auch währenddessen und nach dem Spiel scheint sie weiter. Viele Stücke werden nacheinander aufgeführt, aber der Lampe passiert nichts; sie leuchtet weiter.
F.: Was bin ich? Ein Schauspieler im Stück oder die Lampe?
B.: Warum fragst du mich? Finde du es heraus!
F.: Wie kann man die Anhaftung an den Körper loswerden?
B.: Reflektiere über die unvermeidliche Tatsache, dass er eines Tages vergehen wird. Wir sind zwischen Scheiße und Pisse geboren. [Ein lateinischer Ausdruck, der einem der frühen Kirchenväter zugeschrieben wird] Warum also überhaupt eine Anhaftung an diesen Körper hegen, der aus potenziell fauligen Substanzen besteht? Der Körper bist nicht du. Du bist das, was IST.
F.: Wie habe ich dann diesen Körper bekommen und warum?
B.: Der empfindungslose Körper ist ganz und gar unschuldig. Er ist nicht der Schuldige. Sagt er: ‚Hier bin ich! Ich bin dein Körper; Ich bin du.?’ Hat er das jemals gesagt? Nein. Wir sind es, die uns mit dem Körper identifizieren. Wir halten uns für den Körper und denken, dass wir leiden, wenn er Schmerzen empfindet. Schmerz und Freude sind beide imaginär. Der Körper ist bereits ein toter Körper. Kann er sagen: ‘Ich habe Schmerzen?’ oder ‘Ich erlebe Vergnügen?’ Das „Ich“-Gefühl ist nicht einmal im Entferntesten mit etwas Körperlichem verbunden. Weil es der Natur des Bewusstseins angehört, geht es nur vom Selbst aus. Es gibt also in Wirklichkeit keinen Körper, außer für den Verstand.
Editiert von John David Okt 2021
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Erleuchtung ist eine Illusion
Das erste, was ich sagen würde, ist, dass es keine erleuchteten Menschen gibt. Dieses Wort “Erleuchtung” ist ein irreführendes Wort. Es ist wie mit dem Begriff Sex oder Liebe oder Gott, ein Konzept, das weit in der Zukunft liegt. Vielleicht hat das Wort seinen Wert, weil es Menschen dazu bringen kann, sich selbst zu finden, so wie der Gipfel des Mount Everest Menschen dazu bringt, Berge zu besteigen. Auf diese Weise ist das Wort Erleuchtung nützlich, aber wenn man “erleuchtete Menschen” sagt, ist es irreführend, denn es ist nicht möglich, eine erleuchtete Person zu sein. Das ist eine falsche Vorstellung davon, wie die Dinge funktionieren.

Kaushika
F.: Was ist dann die Rolle von Tapas, um Verwirklichung herbeizuführen?
B.: Was denkst du, was Tapas ist? Ist es, dass man mit geschlossenen Augen sitzt, ohne den Körper zu bewegen? Ist es, im Padmasana mit den Händen in Chinmudra zu sitzen? Hingabe ist wahre Tapas. Hört euch die folgende Geschichte an:
Es war einmal ein Asket namens Kaushika. Er war immer sehr stolz auf sich, denn er glaubte, die Feinheiten des Vedanta in- und auswendig zu kennen. Er hatte sein Zuhause verlassen, um dem Studium der Schriften nachzugehen, und nun konnte er getrost damit prahlen, dass er sie alle gemeistert hatte. Eines Tages saß Kaushika unter einem Baum und war in Samadhi versunken. Plötzlich wurde seine Konzentration durch ein lautes Geräusch gestört und er wachte aus seinem Samadhi auf.

Für echte Transformation, muss man nach Innen gehen
Ein Live-Satsang-Dialog zwischen JD und CH
C: Ich bin sehr berührt.
JD: Ja.
C: Es gibt eine tiefe Sehnsucht danach, wirklich zu leben, sich zu verbinden und zu teilen. Es ist sehr, sehr stark, das habe ich nicht erwartet.

Der denkende Geist
Ich wurde sofort still. Aber ich kehrte immer wieder zu meinen Gedanken zurück, glaubte ihnen und fühlte mich gefangen. Der Verstand ist eine heikle Sache, er macht dich an ihn glauben. Selbst wenn es eine Lüge ist, kann er dich glauben lassen, dass es keine Lüge ist.

Wer ist der Spirituelle Lehrer?
In der Antike und auch noch im modernen Indien wird die jeweilige spirituelle Tradition von einem Lehrer an einen Schüler und wiederum an dessen Schüler weitergegeben. Es gibt also eine Art Linie und niemand erhebt einen persönlichen Anspruch auf diese Linie. Die Wahrheit ist wichtig, nicht der Lehrer. Die Realität ist, dass es nicht möglich ist ein Lehrer zu sein, weil es keine Lehre gibt. Deshalb gibt es auch keinen Schüler.

Was ist Spirituelles Erwachen?
Der einzig sichere Weg, aus all den Geschichten und dem ganzen Unsinn herauszukommen, besteht darin, wirklich mit großer Klarheit zu sehen, dass dieses „Ich“, auf das wir uns so gerne beziehen, einfach nicht existiert. Sobald du siehst, dass es nicht existiert, fällt das Ganze weg. Alles fällt einfach weg und dir bleibt nur deine Essenz. Oft setzt das eine enorme Energie frei.

Hab`s – hab`s wieder verloren
Ich bemerkte, dass ich schon lange in einem Dilemma war, wo es schien, dass ich “im” Selbst und “aus” dem Selbst raus war. Papaji sprach oft davon, dass die Erinnerung an spirituelle Erfahrungen eben auch nur eine weitere Erinnerung ist, die Vergangenheit.

Es gibt nichts zu bekommen
Ihr seid alle erwacht. Es ist sehr schön, wenn man erkennt, dass man bereits vollständig ist, dass man schon alles hat und dass man von außen gar nichts mehr dazu bekommen kann. Tatsächlich ist das Einzige, was man von außen bekommen kann, nicht so viel nach außen und mehr nach innen zu blicken.

Steve Jobs: An die Verrückten
Das ist für die Verrückten, die Außenseiter, die Rebellen, die Unruhestifter, die runden Keile in den quadratischen Löchern … diejenigen, die die Dinge anders sehen – die keine Regeln mögen und kein Respekt vor dem Status Quo haben …

J. Krishnamurti’s, Auflösung des Orden des Sterns
B.: Es besteht keine Notwendigkeit, das Zuhause zu verlassen. Verwerfe den Inhalt des Verstandes und werfe so die Fakultät des Geistes weg. Das ist echter Verzicht. Körperlicher Verzicht wird Sie denken lassen: ‘Ich habe auf alles verzichtet.’ Nichts könnte gefährlicher sein. Hier praktizieren wir ausschließlich geistige Entsagung.
Wir sind der offene Himmel, nicht die Wolken
Wir sind der offene Himmel, nicht die Wolken

Steve Jobs: Bleibt Hungrig, bleibt Mutig
Niemand will sterben. Selbst Menschen, die in den Himmel kommen wollen, wollen nicht sterben, um dorthin zu gelangen.
Und doch ist der Tod das Ziel, das wir alle teilen. Niemand ist ihm jemals entkommen. Und so soll es sein, denn der Tod ist sehr wahrscheinlich die beste Erfindung des Lebens.

Vichara, Selbsterforschung
F.: Was sind die Indikatoren, über die ich selbst herausfinde kann, ob ich vichara[Self enquiry] richtig mache oder nicht?
B.: Wenn Vichara zu einem Geisteszustand geführt hat, in dem es mit reinem subjektivem Bewusstsein identisch bleibt, dann hast du es richtig gemacht.
Es ist jedoch nicht einfach für den Anfänger zu sagen, ob sein Geist derzeit mit dem reinen subjektiven Bewusstsein identisch ist, da der dumpfe mentale Zustand von Manolaya [Verlust des Bewusstseins] oft fälschlicherweise als der tabula-rasa [reine Bewusstseinszustand] mentale Zustand des reinen subjektiven Bewusstseins angesehen wird.

Ein ehemaliger Klassenkamerad besucht Bhagavan
B.: Warum all diese schicken Dinge? Du selbst hast Familienmitglieder, die an Asthma leiden: Ist das nicht so? Ist dieser Körper wichtiger oder in irgendeiner Weise besser als diese Körper? Wie kommt es, dass du mir dieses Medikament gebracht hast, ohne sie zu beachten? Wenn du es denen gibst, die es wirklich brauchen, werden sie sich glücklich fühlen. Ich habe keine Verwendung für solche Dinge. Ich kann nicht denken: „Oh! Wir nehmen Medikamente für unsere Gesundheit ein.“ und mich darüber freuen. [lächelt, sagt auf zurückhaltende Weise:] Ich hoffe, du bist mir nicht böse …!

Hingabe
F.: Ist Hingabe ein Mittel, um die Vasanas [Tendenzen des Geistes] zu überwinden und zu besiegen, was schlussendlich zur Verwirklichung führt?
B.: Ja: vorausgesetzt die Hingabe ist bedingungslos ist sie ein narrensicherer Weg, um das Selbst zu verwirklichen.
F.: Was ist die Garantie, dass ich das Selbst verwirklichen werde, wenn ich mich hingebe?
B.: Du missverstehst Hingabe.
F.: Wie das?
B.: Sich hin zu geben heißt, alles loszulassen, ohne etwas im Gegenzug zu erwarten. Alles loszulassen beinhaltet auch, das Streben nach Selbstverwirklichung aufzugeben. Angenommen, du hast eine glühende Eisenkugel. Deine Hand zittert vor unerträglichen Schmerzen. Dann schlägt dir jemand vor dass du loslässt.