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Spirituelle Weisheiten
aus dem Herzen von Satsang
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Sri Gajapathi Aiyyer, Autor von Aham Sphurana
Aham Sphurana
Ein Einblick in die Selbstverwirklichung
Neues Buch über Sri Ramana Maharshi
Weltweit verfügbar
Auf www.openskypress.com und Amazon:
“Meiner Meinung nach wird Aham Sphurana, ein Einblick in die Selbstverwirklichung, eine Schatztruhe der Weisheit für die Wahrheitssuchenden im Allgemeinen und für die Anhänger Bhagavans im Besonderen sein.”
Swami Hamsananda – Athithi Ashram, Tiruvannamalai
Sri Gajapathi Aiyyer, Autor von Aham Sphurana
Sri Gajapathi Aiyyer war ein angesehener Rechtsanwalt und ein Verehrer des Maharshi par excellence. Er kam in den 1930er Jahren zum Ramanasramam. Er blieb vielleicht sechs Monate und führte akribische Tagebücher über die Treffen in Bhagavans Halle.
Er ist der Autor des Kernstücks des Manuskripts, das als Aham Sphurana bekannt ist. Es scheint, dass sein Freund Swami Rajeshwarananda diese Notizbücher in den 1950er Jahren veröffentlichen wollte. Damals verfügte der Ashram nicht über die notwendigen Mittel. Jetzt, etwa 70 Jahre später, ist ein Manuskript erschienen, Aham Sphurana, das das Material aus Gajapathi Aiyyers roten Notizbüchern zu enthalten scheint. Es kann gut sein, dass weiteres Material hinzugefügt wurde. Es handelt sich um einen umfangreichen Text von mehr als 2000 Seiten. Das gesamte Manuskript ist bei Amazon als ebook und als großes gebundenes Buch erhältlich, das wie eine altertümliche Bibel aussieht.
Im Jahr 1948 brachten Sri Gajapathi Aiyyer und sein Freund Swami Rajeshwarananda einen Koffer mit einem halben Dutzend Notizbüchern zum Ramanashram und packten ihn im Dezember 1948 vor Bhagawan aus.
Gajapathi Aiyyer blätterte geduldig durch die Bücher. Es sind gebundene Notizbücher, alle von der gleichen Sorte, in wunderschönem rotem Kunstleder gehalten. Die Seiten sind von eins bis dreihundert durchnummeriert, mit schwarzer Tinte; die Seiten, die sich auf der linken Seite öffnen, haben ihre Nummer in der linken oberen Ecke, die auf der rechten Seite in der rechten oberen Ecke. Die Seiten sind mit bläulichen Linien in engen Abständen liniert und mit den akribischen Notizen des jungen Gajapathi gefüllt, die alle mit Bleistift geschrieben sind.
Als er zu den Aufzeichnungen über seine Erlebnisse im Meenakshi-Tempel von Madurai kam, “war ich ganz in Madurai, vergoss Tränen der Sehnsucht im Meenakshi-Tempel, ohne die geringste Ahnung zu haben, warum… selbst der Gedanke ‘Warum weine ich?’ kam mir nicht in den Sinn…” (Könnte das B. sein, der da spricht?)
Bhagavan lächelte und sagte: எல்லாவற்ற
Swami Rajeshwarananda bemerkte: “Gajapathi fühlt, dass er ein Vergehen begangen hat, indem er Ihre Worte aufgeschrieben hat, ohne Ihre Erlaubnis eingeholt zu haben.”
B.: பறவா இல்ைல.
Gajapathi : Ich habe nur für meine eigene Erinnerung geschrieben. Wenn man es anderen zeigt, wird es nicht zu Verwirrung führen? Bhagawan gibt einzelnen Personen spezifische Ratschläge zu spirituellen Angelegenheiten; wenn man sie einer nicht Person zeigt, die dazu keine Beziehung hat, wird diese Person nicht fälschlicherweise denken, dass der Ratschlag auch auf ihren eigenen Fall anwendbar ist, und sich somit selbst in die Irre führen, mit unverbürgten Konsequenzen? Dennoch will Swami Rajeshwarananda es allen im Ashram zur Einsicht zur Verfügung stellen…
Swami Rajeshwarananda: Bhagawans Worte sind feierlicher und heiliger als selbst die Upanishaden. Warum sollte man meinen, sie könnten jemanden in die Irre führen?
B.: இந்த ஆவ
Gajapathi: Aber Bhagawan gibt verschiedenen Personen unterschiedliche Antworten auf dieselbe Frage, je nach individuellem Temperament!
B.: Wenn die gefundene Antwort nicht zufriedenstellend ist, geht die Suche weiter! Der ernsthafte Sadhaka gibt sich nicht mit einer Antwort zufrieden, die er als unpassend oder nur teilweise zufriedenstellend empfindet…. Ein Intellekt, der durch wiederholtes und langes Eintauchen in das Sein immer subtiler wird, wird automatisch Ratschläge zurückweisen, die ihn vom Herzen wegführen… Das Üben einer festen Verankerung im Herzen stärkt die Fähigkeit der Intuition in dem Maße, dass sie immer wieder nur die Worte auswählt, die ihren Kurs in Richtung des aus sich selbst strahlenden Herzens lenken. Eine solche Unterscheidung ist keine Funktion des fiktiven Gefühls eines individuellen freien Willens; sie erfolgt vielmehr automatisch und kommt durch Gottes Gnade zu dem aufrichtig Suchenden…
Gajapathi wollte gerade etwas sagen, aber es war Zeit für den Beginn des Veda Parayanam.
Bhagawan griff nach seinem Stock und bemerkte, bevor er ging:
“Es gibt ein Schicksal, das den Lauf der Dinge lenkt… Man muss sich nicht über irgendetwas ärgern und sich einbilden, persönlich dafür verantwortlich zu sein…”
Jetzt ist der Meister nicht mehr im Körper, aber wir spüren dennoch seine Führung. Swami Rajeshwarananda glaubt in aller Bescheidenheit, dass es der Wille des Meisters ist, der uns zu dem Schritt veranlasst, den Inhalt dieser Notizbücher einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Ich habe die Idee mit Gajapathi besprochen, und er hat zugestimmt, aus den Notizbüchern eine editierte Kurzfassung zu machen, so dass die Lehren des Meisters, die in ihnen leuchten, in einem praktischen Band veröffentlicht werden können, dessen Inhalt entweder nach Datum oder nach Themen geordnet ist.
Editiert von John David Okt 2021
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Was ist der Sinn des Lebens?
B.: Das Leben stellt seinen eigenen Sinn nicht in Frage. Es stellt keine Fragen. Es hat nichts zu beanstanden. Es hegt keinen Groll. Deshalb ist es in ewigem Frieden. Dir hingegen, scheint es an Frieden zu mangeln; deshalb stellst du offensichtlich diese Fragen. Wenn du dich ununterscheidbar und untrennbar vom Leben machst, werden keine Fragen über das Leben oder irgendetwas anderes mehr auftauchen, um dich in den unruhigen Sumpf des inneren Tumults und der Sorgen zu stürzen. So bleibst du in Frieden.

Voraussetzungen für Satsang
Es bedarf bestimmter Fähigkeiten, bevor man sich an einen Lehrer wendet, um Freiheit zu erlangen.
Die erste Voraussetzung ist das Unterscheidungsvermögen, unterscheiden zu können, was wahr und was unwahr ist. Dieser feine Unterschied ist ausschlaggebend. Man muss sich nach dem Wahren sehnen und das Unwahre zurückweisen. Nur was wahrhaftig ist, kann Wahrheit sein. Dein wahres Selbst. Es gibt nichts jenseits davon. Alles andere ist unwahr.

Tag für Tag mit einem Jnani
F: Haben Jnanis keine Sinneswahrnehmung? Wenn Bhagavan zum Beispiel aus Versehen mit seinem Zeh gegen einen Ziegelstein stößt, hat er dann keine Empfindung?
Die Empfindung ist da, aber nicht der Gedanke «Ich fühle diese Empfindung.» Der Zustand des Jnani kann nur von ihm selbst richtig erfasst werden; Andere wundern sich eher über die kompliziert anmutenden Worte ohne wirkliche Kenntnis. Von dem Jnani oder Jivanmuktha wird gesagt, dass er wie eine Person ist, die in einem Haus mit weit geöffneten Türen und Fenstern tief schläft.

Hingabe
F.: Ist Hingabe ein Mittel, um die Vasanas [Tendenzen des Geistes] zu überwinden und zu besiegen, was schlussendlich zur Verwirklichung führt?
B.: Ja: vorausgesetzt die Hingabe ist bedingungslos ist sie ein narrensicherer Weg, um das Selbst zu verwirklichen.
F.: Was ist die Garantie, dass ich das Selbst verwirklichen werde, wenn ich mich hingebe?
B.: Du missverstehst Hingabe.
F.: Wie das?
B.: Sich hin zu geben heißt, alles loszulassen, ohne etwas im Gegenzug zu erwarten. Alles loszulassen beinhaltet auch, das Streben nach Selbstverwirklichung aufzugeben. Angenommen, du hast eine glühende Eisenkugel. Deine Hand zittert vor unerträglichen Schmerzen. Dann schlägt dir jemand vor dass du loslässt.

Erleuchtung ist eine Illusion
Das erste, was ich sagen würde, ist, dass es keine erleuchteten Menschen gibt. Dieses Wort “Erleuchtung” ist ein irreführendes Wort. Es ist wie mit dem Begriff Sex oder Liebe oder Gott, ein Konzept, das weit in der Zukunft liegt. Vielleicht hat das Wort seinen Wert, weil es Menschen dazu bringen kann, sich selbst zu finden, so wie der Gipfel des Mount Everest Menschen dazu bringt, Berge zu besteigen. Auf diese Weise ist das Wort Erleuchtung nützlich, aber wenn man “erleuchtete Menschen” sagt, ist es irreführend, denn es ist nicht möglich, eine erleuchtete Person zu sein. Das ist eine falsche Vorstellung davon, wie die Dinge funktionieren.

Aham Sphurana – Im Rachen des Tigers
F.: Ist es jemandem gelungen, die Bewunderung von Maharshi selbst zu gewinnen?
B.: Oh! Ja.
F.: Wem?
B.: Dir.
F.: (Gesicht erhellt sich hochmütig mit pompöser Freude, schafft es aber, bescheiden zu sprechen) Wie kann das sein? Ich bin eine eindrucksvoll wertlose Kreatur. Selbst nach Jahren, in denen ich wiederholt den heiligen Boden von Tiruvannamalai besucht habe, bleibe ich eine unerleuchtete Person.
B.: Das ist es.

Was ist Spirituelles Erwachen?
Der einzig sichere Weg, aus all den Geschichten und dem ganzen Unsinn herauszukommen, besteht darin, wirklich mit großer Klarheit zu sehen, dass dieses „Ich“, auf das wir uns so gerne beziehen, einfach nicht existiert. Sobald du siehst, dass es nicht existiert, fällt das Ganze weg. Alles fällt einfach weg und dir bleibt nur deine Essenz. Oft setzt das eine enorme Energie frei.
Die Einfachheit, hier zu sein
Meistens identifizieren wir uns mit einer Art inneren Film. Wenn du dich fragst: „Wer bin ich?“ Kannst du sagen: „Nun, ich bin Engländer, ich habe dies gemacht, ich habe das gemacht, jetzt bin ich Lehrer, ich bin Ehemann, Vater.” Wir haben eine Art inneren Film darüber, wer wir sind.

Sex, Liebe und die Illusion
Authentische Liebe unterscheidet sich sehr vom Verlieben. Sich zu verlieben ist die ultimative Illusion, denn um sich zu verlieben, muss es jemanden geben, der sich in jemand anderen verliebt. Dann gibt es ein Ich und ein Du. Und wie wir wissen, wenn es ein Ich und ein Du gibt, bin ich mit meinem Leben identifiziert.

Wer ist der Spirituelle Lehrer?
In der Antike und auch noch im modernen Indien wird die jeweilige spirituelle Tradition von einem Lehrer an einen Schüler und wiederum an dessen Schüler weitergegeben. Es gibt also eine Art Linie und niemand erhebt einen persönlichen Anspruch auf diese Linie. Die Wahrheit ist wichtig, nicht der Lehrer. Die Realität ist, dass es nicht möglich ist ein Lehrer zu sein, weil es keine Lehre gibt. Deshalb gibt es auch keinen Schüler.

Mein zweiter Dialog mit Papaji
Auf meinem letzten Blog habe ich einen Austausch zwischen Sosan und seinem Meister Huike veröffentlicht.
Vermutlich verbrachte Sosan sechs Jahre mit Huike, der die Lehre Buddhas von Bodhidarma erhalten hatte.

Was ist der Sinn des Lebens
Meiner Ansicht nach, besteht der Sinn unseres Lebens darin, falls es so etwas überhaupt gibt, zur Selbstrealisation zu kommen. Das bedeutet, dass wir erkennen, dass das Ego – der Film unseres Lebens – nicht das ist, was wir sind. Wenn das klar erkannt ist, ändert sich alles grundlegend.

Hab`s – hab`s wieder verloren
Ich bemerkte, dass ich schon lange in einem Dilemma war, wo es schien, dass ich “im” Selbst und “aus” dem Selbst raus war. Papaji sprach oft davon, dass die Erinnerung an spirituelle Erfahrungen eben auch nur eine weitere Erinnerung ist, die Vergangenheit.

Hingabe öffnet das Herz
JD: Hallo Bhakti, das ist das Sanskrit-Wort für Hingabe.
BHA: Das ist mein Schatz. In den ersten drei Minuten der Stille ist mir bereits aufgefallen, dass ich immer nur in Gedanken bin.
Ich bin so mit Gedanken beschäftigt, und als ich dann tiefer kam, kamen Tränen. Wenn ich dich sprechen höre, kann ich in kurzer Zeit in mein Herz kommen. Ich schätze das wirklich sehr; deine Energie ist wie ein Wiedererkennen, ein Mysterium.
Wenn ich eine Stunde alleine sitze, komme ich nicht in diesen Zustand. Es ist ein erstaunliches Mysterium, und ich weiß das wirklich zu schätzen. Das ist mein Schatz. Ich bin dir sehr dankbar.

Authentische Intimität
Authentische Intimität wird möglich, wenn sich zwei Menschen ohne das tägliche Drama „mein Leben“ begegnen. Bei dieser Art von Beziehen geht es darum präsent zu sein, einfach nur da zu sein, in einem gemeinsamen Tanz.