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Spirituelle Weisheiten
aus dem Herzen von Satsang
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Was ist der Sinn des Lebens?
Aham Sphurana
Ein Einblick in die Selbstverwirklichung
Neues Buch über Sri Ramana Maharshi
Weltweit verfügbar
Auf www.openskypress.com und Amazon:
“Meiner Meinung nach wird Aham Sphurana, ein Einblick in die Selbstverwirklichung, eine Schatztruhe der Weisheit für die Wahrheitssuchenden im Allgemeinen und für die Anhänger Bhagavans im Besonderen sein.”
Swami Hamsananda – Athithi Ashram, Tiruvannamalai
Was ist der Sinn des Lebens?
Seiten 416-417
F.: Was ist der Sinn des Lebens?
B.: Es gilt, die richtige Antwort auf diese Frage zu finden.
F.: Was ist die korrekte Antwort?
B.: Leben.
F.: Ich verstehe nicht?
B.: Das Leben stellt seinen eigenen Sinn nicht in Frage. Es stellt keine Fragen. Es hat nichts zu beanstanden. Es hegt keinen Groll. Deshalb ist es in ewigem Frieden. Dir hingegen, scheint es an Frieden zu mangeln; deshalb stellst du offensichtlich diese Fragen. Wenn du dich ununterscheidbar und untrennbar vom Leben machst, werden keine Fragen über das Leben oder irgendetwas anderes mehr auftauchen, um dich in den unruhigen Sumpf des inneren Tumults und der Sorgen zu stürzen. So bleibst du in Frieden. Der Sinn des Lebens besteht darin, dein Leben unter das Leben unterzuordnen, damit Qualen wie diese Frage dir keinen Kummer mehr bereiten. Dann wirst du als Leben oder Frieden selbst verweilen. Der Sinn des Lebens ist also das Leben.
F.: Ich finde Bhagavans Worte kryptisch.
B.: Gehe heute Abend um den Berg herum. Du wirst den Frieden finden, den du suchst.
F.: Ich werde tun, wie empfohlen. Ist dieser Berg Gott?
B.: Ja.
F.: Ist nicht alles Gott?
B.: Alle Teile deines Körpers bestehen – gleichmäßig – im Wesentlichen nur aus den Elementen Sauerstoff, Kohlenstoff, Wasserstoff und Stickstoff. Kannst du den Anus zum Essen und den Mund zum Ausscheiden verwenden?
F.: [lacht frech] Bisher habe ich diesen neuartigen Vorschlag noch nicht ausprobiert… Also hat dieser Berg eine besondere Funktion für das spirituelle Schicksal der Welt oder der Menschheit?
B.: Zweifellos.
F.: Verleiht dieser Berg Jnana (Wissen) denen, die nur einmal an IHN denken? B.: Zumindest irgendwann.
F.: Welche Vereinbarung muss befolgt werden, um Jnana-siddhi (Selbstverwirklichung) von diesem Berg zu erlangen?
B.: Poorna-shranagathi (völlige Hingabe).
F.: Das bedeutet?
B.: Höre völlig auf, dich um irgendetwas zu kümmern. Lass geschehen, was mag. Lass kommen, was kommt. Lass es los. Siehe, was übrig bleibt.
F.: Sie bitten mich, mein Leben wegzuwerfen, Sir.
B.: Ja. „Wer sein Leben findet, wird es verlieren; und wer sein Leben um meinetwillen verliert, wird es finden.”
F.: [wieder das gleiche freche Lachen] Darf ich wissen, warum von mir erwartet wird, dass ich um deinetwillen mein Leben verlieren will? Ich versichere Bhagavan, dass meine geistigen Fähigkeiten ziemlich gesund sind, obwohl ich hierher gekommen bin.
B.: Wer Unsterblichkeit will, muss darin umkommen.
F: Was ist dann der Sinn der Unsterblichkeit?
B.: Unsterblichkeit ist bereits unsterblich. Deine Sterblichkeit ist das Hindernis für die Verwirklichung derselben. Töte diese Sterblichkeit und Unsterblichkeit erstrahlt.
F.: Wie geht das?
Editiert von John David Okt 2021
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Die Lehre des Vedanta
Manche behaupten, dass nur die unerleuchtete Verstand-Ego-Einheit erleuchtet werden kann, weil das Selbst bereits verwirklicht ist. Andere sagen, nur das Selbst existiert, und deshalb gibt es kein Ego, das erleuchtet werden kann. Diese beiden offensichtlich widersprüchlichen Sichtweisen weisen darauf hin, dass Unwissenheit existiert und doch nicht existiert.

A Glimpse is Enough
There are a couple of things that Papaji says: ‘Having the longing for enlightenment is enlightenment.’ I think that is a very beautiful statement; it’s both profound and compelling at the same time. One other thing: ‘A little bit is enough. There is no more, a glimpse is enough.’
Verleumdung Bhagavans
Verleumdung Bhagavans
7. August, 1936
Früh am Morgen kommt wie üblich der Sarvadhikari [Manager] mit einem nassen Dhoti [Baumwolltuch] und wirft sich vor Bhagavan nieder, dessen Augen geschlossen sind. Der meditierende Aghori und ich sind die einzigen Anwesenden in der Halle. Ich beobachte den Meister in einer meditativen Haltung und habe, wie immer bei solchen Gelegenheiten, meine Augen geschlossen. Der Sarvadhikari erhebt sich; er verweilt einen Sekundenbruchteil länger als sonst. Dann geht er auf die Tür zu.

Hingabe öffnet das Herz
JD: Hallo Bhakti, das ist das Sanskrit-Wort für Hingabe.
BHA: Das ist mein Schatz. In den ersten drei Minuten der Stille ist mir bereits aufgefallen, dass ich immer nur in Gedanken bin.
Ich bin so mit Gedanken beschäftigt, und als ich dann tiefer kam, kamen Tränen. Wenn ich dich sprechen höre, kann ich in kurzer Zeit in mein Herz kommen. Ich schätze das wirklich sehr; deine Energie ist wie ein Wiedererkennen, ein Mysterium.
Wenn ich eine Stunde alleine sitze, komme ich nicht in diesen Zustand. Es ist ein erstaunliches Mysterium, und ich weiß das wirklich zu schätzen. Das ist mein Schatz. Ich bin dir sehr dankbar.

Was ist Spirituelles Erwachen?
Der einzig sichere Weg, aus all den Geschichten und dem ganzen Unsinn herauszukommen, besteht darin, wirklich mit großer Klarheit zu sehen, dass dieses „Ich“, auf das wir uns so gerne beziehen, einfach nicht existiert. Sobald du siehst, dass es nicht existiert, fällt das Ganze weg. Alles fällt einfach weg und dir bleibt nur deine Essenz. Oft setzt das eine enorme Energie frei.

Sri Gajapathi Aiyyer, Autor von Aham Sphurana
Sri Gajapathi Aiyyer war ein angesehener Rechtsanwalt und ein Verehrer des Maharshi par excellence. Er kam in den 1930er Jahren zum Ramanasramam. Er blieb vielleicht sechs Monate und führte akribische Tagebücher über die Treffen in Bhagavans Halle.
Er ist der Autor des Kernstücks des Manuskripts, das als Aham Sphurana bekannt ist. Es scheint, dass sein Freund Swami Rajeshwarananda diese Notizbücher in den 1950er Jahren veröffentlichen wollte.

Samadhi
Chad.: Ich fragte meinen Meister, ob es ihm etwas ausmachen würde, mir eine ausführliche Erklärung über den Begriff Samadhi und seine verschiedenen Arten zu geben. Lord Ramana willigte gnädig ein und sprach die folgenden Worte:
B.: Die Bedeutung des Wortes Samadhi wird im Allgemeinen als Vereinigung mit der Wirklichkeit angegeben, aber das ist nicht so. Samadhi bedeutet den Zustand der Nicht-Abgrenzung von der Wirklichkeit oder DEM, WAS IST.

Meine Aufgabe ist es, dich zu zerstören
Dann, eines Tages, kam die große Veränderung. Ich habe es nie vergessen, bis heute nicht. Er (Papaji) saß mit gekreuzten Beinen auf seinem Bett und ich saß auf dem Krankenhausboden.
Er malte eine Linie und sagte: „Schau.” Er sagte es mit Nachdruck: „Schau! Das ist eine Linie. Auf dieser Seite der Linie steht alles, was du schon immer gewusst hast, alles, was du jemals getan hast…

Voraussetzungen für Satsang
Es bedarf bestimmter Fähigkeiten, bevor man sich an einen Lehrer wendet, um Freiheit zu erlangen.
Die erste Voraussetzung ist das Unterscheidungsvermögen, unterscheiden zu können, was wahr und was unwahr ist. Dieser feine Unterschied ist ausschlaggebend. Man muss sich nach dem Wahren sehnen und das Unwahre zurückweisen. Nur was wahrhaftig ist, kann Wahrheit sein. Dein wahres Selbst. Es gibt nichts jenseits davon. Alles andere ist unwahr.

Summa Iru
Es gibt zwei Dinge die für ein Individum normalerweise unabkömmlich sind; entweder ist der Körper beschäftigt, etwas zu tun oder der Verstand ist beschäftigt an etwas zu Denken. Selten bleibt er “er selbst”, frei von allen Einflüssen. Selten bleibt er in seinem natürlichen Zustand des Friedens und des Glücklichseins. Wenn er ohne Gedanken und ohne zu sprechen bleibt, erreicht er seinen natürlichen Zustand der Gelassenheit und des Friedens.

Ein Lied von Leela
Wir sind der Ozean, die Liebe und die Hingabe, lasst uns einfach alles akzeptieren, und immer daran denken, dass niemand je existiert hat, das Leben ist nur ein Traum.
Die Grenzen des Intellekts
Natürlich respektiere ich, dass jeder hier die gleichen Bücher gelesen hat, die ich gelesen habe. Wir lesen alle die gleichen Bücher, somit wissen wir alle, was in den Büchern steht. Aber indem wir Bücher lesen, „wissen“ wir nicht wirklich etwas.

Was ist der Sinn des Lebens
Meiner Ansicht nach, besteht der Sinn unseres Lebens darin, falls es so etwas überhaupt gibt, zur Selbstrealisation zu kommen. Das bedeutet, dass wir erkennen, dass das Ego – der Film unseres Lebens – nicht das ist, was wir sind. Wenn das klar erkannt ist, ändert sich alles grundlegend.

Der Diamantendieb
Es war einmal ein Diamantendieb, der nur die exquisitesten Edelsteine stehlen wollte. Dieser Dieb hing immer im Diamantenviertel herum, um zu sehen, wer einen Edelstein kaufte, damit er später dessen Tasche stehlen konnte.
Eines Tages sah er einen bekannten Diamantenhändler das Juwel kaufen, auf das er sein ganzes Leben lang gewartet hatte.

Zen Verse über das Vertrauen
Sōsan: Ich bin krank. Bitte befreie mich von meiner Sünde.
Huike: Bring deine Sünde her und ich werde dich befreien.
Sōsan: (nach einer langen Pause) Wenn ich nach meiner Sünde suche, kann ich sie nicht finden.
Huike: Ich habe dich freigesprochen. Du sollst nach Buddha, Dharma und Sangha leben.