Blog

Spirituelle Weisheiten
aus dem Herzen von Satsang

Spirituelle Retreats in Deutschland mit John David

Browse by Topic through the Archive

Um ein bestimmtest Thema zu finden kannst du die Suchfunktion benutzen

Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Post Type Selectors
post
page

Neuester Blog

Was ist der Sinn des Lebens?

Aham Sphurana

Ein Einblick in die Selbstverwirklichung

Neues Buch über Sri Ramana Maharshi

Aham Sphurana

Weltweit verfügbar

Auf www.openskypress.com und Amazon:

Ein Einblick in die Selbstverwirklichung

Neues Buch über Sri Ramana Maharshi

Aham Sphurana

“Meiner Meinung nach wird Aham Sphurana, ein Einblick in die Selbstverwirklichung, eine Schatztruhe der Weisheit für die Wahrheitssuchenden im Allgemeinen und für die Anhänger Bhagavans im Besonderen sein.”

Swami Hamsananda – Athithi Ashram, Tiruvannamalai

Weltweit verfügbar

auf www.openskypress.com und Amazon:

Was ist der Sinn des Lebens?

Seiten 416-417

F.: Was ist der Sinn des Lebens?
B.: Es gilt, die richtige Antwort auf diese Frage zu finden.


F.: Was ist die korrekte Antwort?

B.: Leben.


F.:
Ich verstehe nicht?
B.: Das Leben stellt seinen eigenen Sinn nicht in Frage. Es stellt keine Fragen. Es hat nichts zu beanstanden. Es hegt keinen Groll. Deshalb ist es in ewigem Frieden. Dir hingegen, scheint es an Frieden zu mangeln; deshalb stellst du offensichtlich diese Fragen. Wenn du dich ununterscheidbar und untrennbar vom Leben machst, werden keine Fragen über das Leben oder irgendetwas anderes mehr auftauchen, um dich in den unruhigen Sumpf des inneren Tumults und der Sorgen zu stürzen. So bleibst du in Frieden. Der Sinn des Lebens besteht darin, dein Leben unter das Leben unterzuordnen, damit Qualen wie diese Frage dir keinen Kummer mehr bereiten. Dann wirst du als Leben oder Frieden selbst verweilen. Der Sinn des Lebens ist also das Leben.

 


F.: Ich finde Bhagavans Worte kryptisch.

B.: Gehe heute Abend um den Berg herum. Du wirst den Frieden finden, den du suchst.


F.: Ich werde tun, wie empfohlen. Ist dieser Berg Gott?
B.: Ja.


F.: Ist nicht alles Gott?
B.: Alle Teile deines Körpers bestehen – gleichmäßig – im Wesentlichen nur aus den Elementen Sauerstoff, Kohlenstoff, Wasserstoff und Stickstoff. Kannst du den Anus zum Essen und den Mund zum Ausscheiden verwenden?

 


F.: [lacht frech] Bisher habe ich diesen neuartigen Vorschlag noch nicht ausprobiert… Also hat dieser Berg eine besondere Funktion für das spirituelle Schicksal der Welt oder der Menschheit?

B.: Zweifellos.


F.: Verleiht dieser Berg Jnana (Wissen) denen, die nur einmal an IHN denken?                                                                                                   
B.: Zumindest irgendwann.


F.: Welche Vereinbarung muss befolgt werden, um Jnana-siddhi  (Selbstverwirklichung) von diesem Berg zu erlangen?

B.: Poorna-shranagathi (völlige Hingabe).


F.: Das bedeutet?

B.: Höre völlig auf, dich um irgendetwas zu kümmern. Lass geschehen, was mag. Lass kommen, was kommt. Lass es los. Siehe, was übrig bleibt.


F.: Sie bitten mich, mein Leben wegzuwerfen, Sir.
B.: Ja. „Wer sein Leben findet, wird es verlieren; und wer sein Leben um meinetwillen verliert, wird es finden.”


F.: [wieder das gleiche freche Lachen] Darf ich wissen, warum von mir erwartet wird, dass ich um deinetwillen mein Leben verlieren will? Ich versichere Bhagavan, dass meine geistigen Fähigkeiten ziemlich gesund sind, obwohl ich hierher gekommen bin.               
B.: Wer Unsterblichkeit will, muss darin umkommen.


F: Was ist dann der Sinn der Unsterblichkeit?

B.: Unsterblichkeit ist bereits unsterblich. Deine Sterblichkeit ist das Hindernis für die Verwirklichung derselben. Töte diese Sterblichkeit und Unsterblichkeit erstrahlt.


F.: Wie geht das?
B.: Indem du der Erforschung „Wer bin ich?“ folgst. Ihre Bedeutung besteht nicht darin, die Frage verbal oder mental zu artikulieren, sondern: „Du sagst ‘Ich bin’. Finde heraus, wer ‘ist’. Finde die Quelle des Denkens. Bleibe ein für alle Mal dort.”                                               

Editiert von John David Okt 2021

Leave a Reply

Gemischte Blogs

Blog Posts

Meditation

Wenn man fleißig praktiziert, reinigen Mediationstechniken den Verstand, weil sie Gewahrsein in die unseligen Gedanken- und Gefühlsmuster bringen. Ungesunde Gedanken können das eindringende Licht des Gewahrseins nicht überleben. Nichts reinigt so, wie die Erfahrung des Selbst, die eine Flut von Heilung, Reinigung und spiritueller Energie im bewussten und unbewussten Verstand freisetzt.

Master Connection
Blog Posts

Die Verbindung zum Meister

“Wow, diese Stille und Glückseligkeit ist so schön.” Er stand auf und sagte: “Ich gehe nach unten und mache etwas Joghurt.” Also folgte ich ihm nach unten und sagte: “Warum machst du das?” Er sagte: “Wo ist deine Stille jetzt?” Ich sagte: “Nun, sie ist immer noch hier.” Er sagte: “Deshalb mach ich das.”

thinking mind
Blog Posts

Der denkende Geist

Ich wurde sofort still. Aber ich kehrte immer wieder zu meinen Gedanken zurück, glaubte ihnen und fühlte mich gefangen. Der Verstand ist eine heikle Sache, er macht dich an ihn glauben. Selbst wenn es eine Lüge ist, kann er dich glauben lassen, dass es keine Lüge ist.

Blog Posts

Sex, Liebe und die Illusion

Authentische Liebe unterscheidet sich sehr vom Verlieben. Sich zu verlieben ist die ultimative Illusion, denn um sich zu verlieben, muss es jemanden geben, der sich in jemand anderen verliebt. Dann gibt es ein Ich und ein Du. Und wie wir wissen, wenn es ein Ich und ein Du gibt, bin ich mit meinem Leben identifiziert.

Blog Posts

Was ist der Sinn des Lebens

Meiner Ansicht nach, besteht der Sinn unseres Lebens darin, falls es so etwas überhaupt gibt, zur Selbstrealisation zu kommen. Das bedeutet, dass wir erkennen, dass das Ego – der Film unseres Lebens – nicht das ist, was wir sind. Wenn das klar erkannt ist, ändert sich alles grundlegend.

Blog Posts

Hab`s – hab`s wieder verloren

Ich bemerkte, dass ich schon lange in einem Dilemma war, wo es schien, dass ich “im” Selbst und “aus” dem Selbst raus war. Papaji sprach oft davon, dass die Erinnerung an spirituelle Erfahrungen eben auch nur eine weitere Erinnerung ist, die Vergangenheit.

diamond Thief Spiritual teachins
Blog Posts

Der Diamantendieb

Es war einmal ein Diamantendieb, der nur die exquisitesten Edelsteine ​​stehlen wollte. Dieser Dieb hing immer im Diamantenviertel herum, um zu sehen, wer einen Edelstein kaufte, damit er später dessen Tasche stehlen konnte.
Eines Tages sah er einen bekannten Diamantenhändler das Juwel kaufen, auf das er sein ganzes Leben lang gewartet hatte.

Aham Sphurana

Ein ehemaliger Klassenkamerad besucht Bhagavan

B.: Warum all diese schicken Dinge? Du selbst hast Familienmitglieder, die an Asthma leiden: Ist das nicht so? Ist dieser Körper wichtiger oder in irgendeiner Weise besser als diese Körper? Wie kommt es, dass du mir dieses Medikament gebracht hast, ohne sie zu beachten? Wenn du es denen gibst, die es wirklich brauchen, werden sie sich glücklich fühlen. Ich habe keine Verwendung für solche Dinge. Ich kann nicht denken: „Oh! Wir nehmen Medikamente für unsere Gesundheit ein.“ und mich darüber freuen. [lächelt, sagt auf zurückhaltende Weise:] Ich hoffe, du bist mir nicht böse …!

Aham Sphurana

Vichara, Selbsterforschung

F.: Was sind die Indikatoren, über die ich selbst herausfinde kann, ob ich vichara[Self enquiry] richtig mache oder nicht?
B.: Wenn Vichara zu einem Geisteszustand geführt hat, in dem es mit reinem subjektivem Bewusstsein identisch bleibt, dann hast du es richtig gemacht.
Es ist jedoch nicht einfach für den Anfänger zu sagen, ob sein Geist derzeit mit dem reinen subjektiven Bewusstsein identisch ist, da der dumpfe mentale Zustand von Manolaya [Verlust des Bewusstseins] oft fälschlicherweise als der tabula-rasa [reine Bewusstseinszustand] mentale Zustand des reinen subjektiven Bewusstseins angesehen wird.

Aham Sphurana

Aham Sphurana – Im Rachen des Tigers

F.: Ist es jemandem gelungen, die Bewunderung von Maharshi selbst zu gewinnen?
B.: Oh! Ja.

F.: Wem?
B.: Dir.

F.: (Gesicht erhellt sich hochmütig mit pompöser Freude, schafft es aber, bescheiden zu sprechen) Wie kann das sein? Ich bin eine eindrucksvoll wertlose Kreatur. Selbst nach Jahren, in denen ich wiederholt den heiligen Boden von Tiruvannamalai besucht habe, bleibe ich eine unerleuchtete Person.
B.: Das ist es.

Ramana Maharshi, Aham Sphurana
Aham Sphurana

Sri Gajapathi Aiyyer, Autor von Aham Sphurana

Sri Gajapathi Aiyyer war ein angesehener Rechtsanwalt und ein Verehrer des Maharshi par excellence. Er kam in den 1930er Jahren zum Ramanasramam. Er blieb vielleicht sechs Monate und führte akribische Tagebücher über die Treffen in Bhagavans Halle.

Er ist der Autor des Kernstücks des Manuskripts, das als Aham Sphurana bekannt ist. Es scheint, dass sein Freund Swami Rajeshwarananda diese Notizbücher in den 1950er Jahren veröffentlichen wollte.

Blog Posts

Zen Verse über das Vertrauen

Sōsan: Ich bin krank. Bitte befreie mich von meiner Sünde.
Huike: Bring deine Sünde her und ich werde dich befreien.
Sōsan: (nach einer langen Pause) Wenn ich nach meiner Sünde suche, kann ich sie nicht finden.
Huike: Ich habe dich freigesprochen. Du sollst nach Buddha, Dharma und Sangha leben.

Blog Posts

Ein Lied von Leela

Wir sind der Ozean, die Liebe und die Hingabe, lasst uns einfach alles akzeptieren, und immer daran denken, dass niemand je existiert hat, das Leben ist nur ein Traum.

Blog Posts

Unsere Wahre Natur

Hans war einer der ersten westlichen Schüler von Papaji. Als sie sich zum ersten Mal trafen, lebte er in Deutschland und ging öfters für drei Monate nach Indien nach Haridwar und wohnte dort mit Papaji in einem Gästehaus. Sie teilten sich ein Zimmer und machten lange Spaziergänge am Fluss entlang, hauptsächlich in Stille. Dort stellte er Papaji diese Frage:

Blog Posts

Sei wie du bist

Wenn ich mit spirituellen Suchern spreche, bemerke ich häufig eine Verwirrtheit, wenn es um das Thema “Veränderung” geht. Viele haben Momente oder Phasen erlebt, die ich einen Einblick in die wahre Natur nenne, Momente, in denen sich die Identifikation mit den Gedanken, Gefühlen und all den Dingen, die einen normalerweise festhalten, auflöst.