Blog
Spirituelle Weisheiten
aus dem Herzen von Satsang
Browse by Topic through the Archive
Um ein bestimmtest Thema zu finden kannst du die Suchfunktion benutzen
Neuester Blog
Wie können wir den Verstand töten?
Aham Sphurana
Ein Einblick in die Selbstverwirklichung
Neues Buch über Sri Ramana Maharshi
Weltweit verfügbar
Auf www.openskypress.com und Amazon:
„Meiner Meinung nach wird Aham Sphurana, ein Einblick in die Selbstverwirklichung, eine Schatztruhe der Weisheit für die Wahrheitssuchenden im Allgemeinen und für die Anhänger Bhagavans im Besonderen sein.“
Swami Hamsananda – Athithi Ashram, Tiruvannamalai
Wie können wir den Verstand töten?
F.: Ein pulsierendes ‚Ich‘ –’Ich‘, das in mir funkelt. Dies ist ein äußerst friedlicher Zustand, und ich wünschte, ich könnte für immer in ihm verweilen. Leider hält diese Erfahrung nur wenige Sekunden an, bevor sie wieder verschwindet. Kann ich bitte von Bhagavan den Grund dafür erfahren?
B.: Es bedeutet, dass die Tendenzen, die Extrovertiertheit verursachen, noch im Verstand schlummern. Es ist notwendig, unablässig zu üben, den Verstand im Herzen versenkt zu halten, bis alle latenten Tendenzen spurlos ausgelöscht sind.
F.: Wie sollen wir den Verstand töten?
B.: Ist es der Verstand, der den Verstand töten will? Der Verstand kann den Verstand nicht töten. Alles, was du versuchst, mit dem Verstand zu „tun“, wird die Vorstellung vom Verstand nur verstärken und aufrechterhalten. Anstatt sich sinnlos zu fragen: „Wie soll ich den Verstand auslöschen?“, solltest du weiter nach dem Verstand suchen. Die unaufhörliche Suche nach dem, was der Verstand ist, führt dazu, dass er verschwindet.
Es gilt, die Objekte, die durch das reflektierte Licht des Verstandes erscheinen, völlig zu ignorieren und stattdessen die Quelle der Erleuchtung des Verstandes zu suchen. Wenn die Quelle des Verstandes kontinuierlich gesucht wird, beginnt er zu verschwinden.
Der Sinn von Vichara ist es, kontinuierlich an dem Thema festzuhalten. Ganz gleich, welche Erfahrungen auftauchen, schenke ihnen keine Aufmerksamkeit und bleibe weiterhin auf das Thema konzentriert. Das Thema ist deine Vorstellung vom „Ich“. Untersuche diese Vorstellung so lange, bis sie verschwindet.
Edited by John David Oct 2021
Gemischte Blogs

Wer ist der Spirituelle Lehrer?
In der Antike und auch noch im modernen Indien wird die jeweilige spirituelle Tradition von einem Lehrer an einen Schüler und wiederum an dessen Schüler weitergegeben. Es gibt also eine Art Linie und niemand erhebt einen persönlichen Anspruch auf diese Linie. Die Wahrheit ist wichtig, nicht der Lehrer. Die Realität ist, dass es nicht möglich ist ein Lehrer zu sein, weil es keine Lehre gibt. Deshalb gibt es auch keinen Schüler.

Sri Gajapathi Aiyyer, Autor von Aham Sphurana
Sri Gajapathi Aiyyer war ein angesehener Rechtsanwalt und ein Verehrer des Maharshi par excellence. Er kam in den 1930er Jahren zum Ramanasramam. Er blieb vielleicht sechs Monate und führte akribische Tagebücher über die Treffen in Bhagavans Halle.
Er ist der Autor des Kernstücks des Manuskripts, das als Aham Sphurana bekannt ist. Es scheint, dass sein Freund Swami Rajeshwarananda diese Notizbücher in den 1950er Jahren veröffentlichen wollte.

Mein zweiter Dialog mit Papaji
Auf meinem letzten Blog habe ich einen Austausch zwischen Sosan und seinem Meister Huike veröffentlicht.
Vermutlich verbrachte Sosan sechs Jahre mit Huike, der die Lehre Buddhas von Bodhidarma erhalten hatte.

Der denkende Geist
Ich wurde sofort still. Aber ich kehrte immer wieder zu meinen Gedanken zurück, glaubte ihnen und fühlte mich gefangen. Der Verstand ist eine heikle Sache, er macht dich an ihn glauben. Selbst wenn es eine Lüge ist, kann er dich glauben lassen, dass es keine Lüge ist.

Was ist der Sinn des Lebens?
B.: Das Leben stellt seinen eigenen Sinn nicht in Frage. Es stellt keine Fragen. Es hat nichts zu beanstanden. Es hegt keinen Groll. Deshalb ist es in ewigem Frieden. Dir hingegen, scheint es an Frieden zu mangeln; deshalb stellst du offensichtlich diese Fragen. Wenn du dich ununterscheidbar und untrennbar vom Leben machst, werden keine Fragen über das Leben oder irgendetwas anderes mehr auftauchen, um dich in den unruhigen Sumpf des inneren Tumults und der Sorgen zu stürzen. So bleibst du in Frieden.

Sich in der Nondualität verstecken
JD: Man macht es sich sehr einfach, wenn man sagt: „Ich muss mir nichts ansehen, ich bin nichts.“
F: Ich habe eine Therapie gemacht, bei der ich mit offenem Herzen in einem sehr schönen Raum der Liebe gelandet bin. Dann traf ich dich und Advaita und entdeckte dieses „Oh, ich bin nichts“ und wieder musste ich mir nichts anschauen.
JD: Aber das ist nur eine schöne Vorstellung…

Meditation
F.: Ich bin nicht in der Lage, das Selbst durch Meditation zu verwirklichen.
B.: Wo bist du jetzt? Bist du im Selbst oder außerhalb davon? Kann es etwas anderes als das Selbst geben?
F.: Ich verstehe, dass das Selbst nicht-dual ist. Doch Unwissenheit hindert mich daran, das nicht-duale Selbst zu erkennen.
B.: Wer kennt was nicht? Gibt es dann zwei Ichs, so dass das eine das andere nicht kennt?
F.: Ich bin nur ein begrenztes Wesen und nicht das unbegrenzte Selbst.

Sex, Liebe und die Illusion
Authentische Liebe unterscheidet sich sehr vom Verlieben. Sich zu verlieben ist die ultimative Illusion, denn um sich zu verlieben, muss es jemanden geben, der sich in jemand anderen verliebt. Dann gibt es ein Ich und ein Du. Und wie wir wissen, wenn es ein Ich und ein Du gibt, bin ich mit meinem Leben identifiziert.

Wie können wir den Verstand töten?
B.: Ist es der Verstand, der den Verstand töten will? Der Verstand kann den Verstand nicht töten. Alles, was du versuchst, mit dem Verstand zu „tun“, wird die Vorstellung vom Verstand nur verstärken und aufrechterhalten. Anstatt sich sinnlos zu fragen: „Wie soll ich den Verstand auslöschen?“, solltest du weiter nach dem Verstand suchen. Die unaufhörliche Suche nach dem, was der Verstand ist, führt dazu, dass er verschwindet.
Es gilt, die Objekte, die durch das reflektierte Licht des Verstandes erscheinen, völlig zu ignorieren und stattdessen die Quelle der Erleuchtung des Verstandes zu suchen.

Hab`s – hab`s wieder verloren
Ich bemerkte, dass ich schon lange in einem Dilemma war, wo es schien, dass ich “im” Selbst und “aus” dem Selbst raus war. Papaji sprach oft davon, dass die Erinnerung an spirituelle Erfahrungen eben auch nur eine weitere Erinnerung ist, die Vergangenheit.
Dritter chinesischer Patriarch des Zen
Dies ist der erste Abschnitt eines sehr viel längeren Gedichts über die Wahrheit.
Es ist einer der höchsten spirituellen Texte.
Schönheit
Ich weiß nicht, ob dir das schon einmal aufgefallen ist, aber wenn du wirklich, wirklich STILL bist, gibt es so viel Schönheit! Alles ist schön! Heute war einer dieser Tage: das Meer war wunderschön, die Häuser waren wunderschön, die Menschen waren wunderschön, das Wetter war wunderschön, die Bilder waren wunderschön und das Mittagessen war großartig. Der ganze Tag ist wie ein beständiger Strom von Schönheit.

A Glimpse is Enough
There are a couple of things that Papaji says: ‘Having the longing for enlightenment is enlightenment.’ I think that is a very beautiful statement; it’s both profound and compelling at the same time. One other thing: ‘A little bit is enough. There is no more, a glimpse is enough.’

Liebe ist
B.: Das Geheimnis von Jnana ist bhakti. Selbstlose Liebe – motivlose, unaufhörliche, unnachgiebige Liebe – ist der Schlüssel, der das Tor des Herzens ein für allemal aufschließt. Sehnt und sehnt euch inbrünstig nach Ihm, nicht um eure Unwissenheit zu zerstören, sondern nur, weil eine solche Liebe [für euch] möglich ist. Nur derjenige, der so wahnsinnig zu lieben weiß, hat den Zweck der menschlichen Geburt erfüllt; er braucht nicht wiedergeboren zu werden. Die Lieblosen kehren immer wieder in den fauligen Ozean des Samsara zurück, um mehr und mehr zu leiden.
Wir sind der offene Himmel, nicht die Wolken
Wir sind der offene Himmel, nicht die Wolken