Blog
Spirituelle Weisheiten
aus dem Herzen von Satsang
Browse by Topic through the Archive
Um ein bestimmtest Thema zu finden kannst du die Suchfunktion benutzen
Neuester Blog
Verleumdung Bhagavans
Aham Sphurana
Ein Einblick in die Selbstverwirklichung
Neues Buch über Sri Ramana Maharshi
Weltweit verfügbar
Auf www.openskypress.com und Amazon:
“Meiner Meinung nach wird Aham Sphurana, ein Einblick in die Selbstverwirklichung, eine Schatztruhe der Weisheit für die Wahrheitssuchenden im Allgemeinen und für die Anhänger Bhagavans im Besonderen sein.”
Swami Hamsananda – Athithi Ashram, Tiruvannamalai
Verleumdung Bhagavans
7. August, 1936
Früh am Morgen kommt wie üblich der Sarvadhikari [Manager] mit einem nassen Dhoti [Baumwolltuch] und wirft sich vor Bhagavan nieder, dessen Augen geschlossen sind. Der meditierende Aghori und ich sind die einzigen Anwesenden in der Halle. Ich beobachte den Meister in einer meditativen Haltung und habe, wie immer bei solchen Gelegenheiten, meine Augen geschlossen. Der Sarvadhikari erhebt sich; er verweilt einen Sekundenbruchteil länger als sonst. Dann geht er auf die Tür zu.
B.: நிற்க .
Der Sarvadhikari bleibt mit einem erschrockenen Ruck stehen.
B.: என்ன ?
S.: Es ist nichts… (nach ein paar Augenblicken, unaufgefordert). Es gibt ein kleines Problem… Ich habe überlegt, ob ich Bhagavan damit belästigen soll…
B.: என்ன ?
S.: [wie Dampf, der aus dem Schornstein eines Zuges dringt] Perumal scheint wild entschlossen zu sein, uns mit jedem Tag mehr und mehr Schwierigkeiten zu bereiten. Es scheint, dass er jeden Morgen zusammen mit einem oder zwei bösen Brahmanen-Komplizen, um seinem Gerede Glaubwürdigkeit zu verleihen, und einigen seiner gleichgesinnten Kumpanen in der Nähe des Kambaththu-IlayanarSamadhi steht, Passanten anspricht und ihnen erfundene Geschichten über Sri Bhagavan erzählt, die ihn in ein schlechtes Licht rücken sollen.
Neulich hat Sudaresan deswegen hemmungslos bei mir geweint. Gestern hat der elende Verleumder diesen Anglo-Inder vor dem Ashram in die Enge getrieben. Er hat sich als offizieller Inkassobeauftragter des Ashrams ausgegeben und von dem Engländer Geld verlangt. Dieser törichte Mensch hat ihm Rs. 150 gegeben! Soeben habe ich die Nachricht von Chinnayyan erhalten, der die ganze Szene diskret aus der Ferne beobachtet hatte. Perumal hatte ihn aus dem Augenwinkel gesehen; damit er uns nicht sofort alarmiert, hat der Schurke bis zum Einbruch der Nacht mit einem dicken Knüppel vor dem Ashram Wache gehalten und Chinnayyan mit drohenden Gesten angestarrt.
Chinnayyan ist sofort geflohen, weil er einen Angriff fürchtete. Als er zu mir kam und es mir erzählte, war ich erschüttert. Sogar rechtmäßige Spenden, die dem Ashram zukommen sollten, die ernsthaft als Zeichen des guten Willens von Bhagavans Anhängern angeboten wurden, gehen auf diese Weise verloren. Ich habe daran gedacht, zur Polizei zu gehen. Ich frage mich, ob Bhagavan dieses Vorgehen gutheißen würde…
B.: Was zweifelst du?
S.: [erhellend] Heute nach der Mittagsmahlzeit werde ich vier oder fünf Devotees zusammenrufen und…….
B.: [unterbricht] Was zweifelst du? Natürlich wird das nicht erfolgen.
S.: Aber [selbst] wenn man von den finanziellen Verlusten absieht, könnte der Ashram wegen seiner verleumderischen Aktivitäten bei den Besuchern unbeliebt werden. Natürlich werden diejenigen, die einmal Darshan von Bhagavan erhalten haben, seinen Verleumdungen nicht glauben, aber einige leichtgläubige Neuankömmlinge könnten von ihm getäuscht werden…
B.: [lacht] Ist das deine Sorge? Wenn die Leute seinetwegen ganz aufhören, hierher zu kommen, wird ihm das gesamte Vermächtnis in ewiger Dankbarkeit vermacht werden! [scheinbar nachdenklich] Aber was hat dieser Bettler zu bieten? Einen Stock, drei Lumpen, einen abgenutzten Wasserkrug: wer will das alles?
Dann, immer noch lächelnd, winkt er den verblüfften Sarvadhikari ab und entlässt ihn augenblicklich.
Edited by John David Oct 2021
Gemischte Blogs

Aham Sphurana
F.: Wie erreiche ich für mich einen selbstverwirklichten Zustand?
B.: Summa Iru [Sei still]. Das ist die Praxis.
F.: Soll ich die ganze Zeit untätig sein?
Ist die Ausübung einer Erwerbstätigkeit oder produktive Tätigkeiten ein Verbrechen?
B.: Summa Iru bedeutet: „Halte deinen Verstanduntätig oder lasse ihn im Sein des Selbst schlafen.“ Der Körper hat seinen eigenen Prarabdha
(Schicksal, das unser Leben jetzt beeinflusst) zu beachten. Du hast kein Mitspracherecht über den Körper.

Veranstaltung zum 40. Jahrestag
Mit feuchtem Mehl und roter Farbe wurden im ganzen Ashram dekorative Muster auf den Boden gemalt.
Inmitten des ganzen Trubels ist Bhagavans Gedanke folgender: Ich beobachte, wie er den Sarvadhikari zur Seite nimmt und ernst zu ihm spricht:
“Vergiss nicht, die Affen, die Kühe und die Krähen zu berücksichtigen, wenn du die morgigen kulinarischen Vorbereitungen planst; außerdem muss eine angemessene zusätzliche Menge an Vellachcheedais für die Ratten zubereitet werden…”
Der Sarvadhikari nickt nur sanftmütig und sagt: ‘Ja, Bhagawan…’.

Liebe ist
Liebe ist
Nur die Liebe ist
Liebe bewegt die Blätter im Wind und die Planeten im Universum
Alles ist LIEBE und du bist diese LIEBE

Guru Purnima Day
Als ich bei Papaji war, hatte ich noch sehr starke Probleme mit meinem Vater, und manchmal sah ich Papa an und erhoffte mir, dass er mir sagte, ich sei ein guter Junge. Ich nehme an, er wusste das.
Dann gab es einen besonderen Tag, der Guru Purnima Tag, an dem jeder dem Guru eine Blumengirlande überreicht. Wir standen alle in einer langen Reihe, jeder mit seiner Girlande und langsam näherten wir uns Papaji.

A Dog and A Monkey
Q.: Can then an animal Realise the Self?
B.: It is not unheard of.
B. now looked at Chadwick, who was present in the Hall, squarely in the eye, and said:
When you came here first, you asked [me] how the Guru’s help is useful in bringing about Realisation. You were told that it makes the poisonous fangs of samsara ineffective. Now do you see?
Chad. merely looked uncomprehendingly vacant.
B.: Whilst the monkey was seated on this [pointing to his body], it was quite beyond the reach of the dog.

Für echte Transformation, muss man nach Innen gehen
Ein Live-Satsang-Dialog zwischen JD und CH
C: Ich bin sehr berührt.
JD: Ja.
C: Es gibt eine tiefe Sehnsucht danach, wirklich zu leben, sich zu verbinden und zu teilen. Es ist sehr, sehr stark, das habe ich nicht erwartet.

Was ist Spirituelles Erwachen?
Der einzig sichere Weg, aus all den Geschichten und dem ganzen Unsinn herauszukommen, besteht darin, wirklich mit großer Klarheit zu sehen, dass dieses „Ich“, auf das wir uns so gerne beziehen, einfach nicht existiert. Sobald du siehst, dass es nicht existiert, fällt das Ganze weg. Alles fällt einfach weg und dir bleibt nur deine Essenz. Oft setzt das eine enorme Energie frei.

Tag für Tag mit einem Jnani
F: Haben Jnanis keine Sinneswahrnehmung? Wenn Bhagavan zum Beispiel aus Versehen mit seinem Zeh gegen einen Ziegelstein stößt, hat er dann keine Empfindung?
Die Empfindung ist da, aber nicht der Gedanke «Ich fühle diese Empfindung.» Der Zustand des Jnani kann nur von ihm selbst richtig erfasst werden; Andere wundern sich eher über die kompliziert anmutenden Worte ohne wirkliche Kenntnis. Von dem Jnani oder Jivanmuktha wird gesagt, dass er wie eine Person ist, die in einem Haus mit weit geöffneten Türen und Fenstern tief schläft.

Begegnung mit Papaji
Ich kam in Lucknow am 25 März 1986 an. Ich kann mich noch an die erste, schicksalhafte Begegnung mit dem Meister erinnern als ob es gestern gewesen wäre. Ich betrat sein kleines Zimmer, er saß auf dem Bett. Er war ein großer, imposanter Mann mit einem wunderschönen Gesicht und unglaublich leuchtenden Augen. Ich sagte: „Hallo“ und setzte mich auf den Boden.

Osho´s Zahnarzt hat seinen Körper verlassen
Devageet – Oshos persönlicher Zahnarzt hat vor kurzem seinen Körper verlassen. Er schrieb dieses Gedicht, nachdem er an Krebs erkrankt war. Er war ein Gigant aus Gold, der diese Welt durch die Fruchtbarkeit seines großzügigen Teilens als einen besseren Ort zurückließ… Ich verneige mich in Dankbarkeit vor seinem überragenden Geist.

Kaushika
F.: Was ist dann die Rolle von Tapas, um Verwirklichung herbeizuführen?
B.: Was denkst du, was Tapas ist? Ist es, dass man mit geschlossenen Augen sitzt, ohne den Körper zu bewegen? Ist es, im Padmasana mit den Händen in Chinmudra zu sitzen? Hingabe ist wahre Tapas. Hört euch die folgende Geschichte an:
Es war einmal ein Asket namens Kaushika. Er war immer sehr stolz auf sich, denn er glaubte, die Feinheiten des Vedanta in- und auswendig zu kennen. Er hatte sein Zuhause verlassen, um dem Studium der Schriften nachzugehen, und nun konnte er getrost damit prahlen, dass er sie alle gemeistert hatte. Eines Tages saß Kaushika unter einem Baum und war in Samadhi versunken. Plötzlich wurde seine Konzentration durch ein lautes Geräusch gestört und er wachte aus seinem Samadhi auf.

Was ist der Sinn des Lebens
Meiner Ansicht nach, besteht der Sinn unseres Lebens darin, falls es so etwas überhaupt gibt, zur Selbstrealisation zu kommen. Das bedeutet, dass wir erkennen, dass das Ego – der Film unseres Lebens – nicht das ist, was wir sind. Wenn das klar erkannt ist, ändert sich alles grundlegend.

Summa Iru
Es gibt zwei Dinge die für ein Individum normalerweise unabkömmlich sind; entweder ist der Körper beschäftigt, etwas zu tun oder der Verstand ist beschäftigt an etwas zu Denken. Selten bleibt er “er selbst”, frei von allen Einflüssen. Selten bleibt er in seinem natürlichen Zustand des Friedens und des Glücklichseins. Wenn er ohne Gedanken und ohne zu sprechen bleibt, erreicht er seinen natürlichen Zustand der Gelassenheit und des Friedens.

Krieg und Frieden
Es wird solange Krieg geben, bis du inneren Frieden findest, der deine wahre Natur ist.
Frieden ist deine wahre Natur und darum muss man nichts tun, um in Frieden zu sein. Wir kommen auf diesen Planeten in großem Frieden an, mit der Einladung, zu genießen, zu spielen und Spaß zu haben! Dann erziehen uns unsere Eltern zu Erwachsenen und ohne es besser zu wissen, konditionieren sie uns zu einem fast andauernden Krieg. Dieser Krieg findet in jedem von uns statt und wir projizieren ihn nach außen in die Welt.

Steve Jobs: Bleibt Hungrig, bleibt Mutig
Niemand will sterben. Selbst Menschen, die in den Himmel kommen wollen, wollen nicht sterben, um dorthin zu gelangen.
Und doch ist der Tod das Ziel, das wir alle teilen. Niemand ist ihm jemals entkommen. Und so soll es sein, denn der Tod ist sehr wahrscheinlich die beste Erfindung des Lebens.