Blog

Spirituelle Weisheiten
aus dem Herzen von Satsang

Spirituelle Retreats in Deutschland mit John David

Browse by Topic through the Archive

Um ein bestimmtest Thema zu finden kannst du die Suchfunktion benutzen

Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Post Type Selectors
post
page

Neuester Blog

Liebe ist

Ramana Maharshi, Aham Sphurana

Das Ende aller Weisheit
ist Liebe, Liebe, Liebe.

- Ramana Maharshi

Aham Sphurana

Ein Einblick in die Selbstverwirklichung

Neues Buch über Sri Ramana Maharshi

Aham Sphurana

Weltweit verfügbar

Auf www.openskypress.com und Amazon:

Ein Einblick in die Selbstverwirklichung

Neues Buch über Sri Ramana Maharshi

Aham Sphurana

„Meiner Meinung nach wird Aham Sphurana, ein Einblick in die Selbstverwirklichung, eine Schatztruhe der Weisheit für die Wahrheitssuchenden im Allgemeinen und für die Anhänger Bhagavans im Besonderen sein.“

Swami Hamsananda – Athithi Ashram, Tiruvannamalai

Weltweit verfügbar

auf www.openskypress.com und Amazon:

Liebe ist

23. August, 1936

Heute Morgen, als ich die Halle betrat, lächelte mich Sri Bhagavan süß an, wie ein Kind, und reichte mir einen Brief mit den Worten,

 ‚ உனக்கு இது பிடிக்கும் , பாரேன் !. ‚ [‚Siehst du, das wird dir gefallen!‘]  

Pikiert entfaltete ich ihn und las ihn. Er war von einem Mons. Alfred E. Sorensen, und lautete wie folgt [aus dem Gedächtnis wiedergegeben] –

Oh! Meister des furchtbaren Berges! Ich war früher wie ein dreckiges Schwein, das mit eifrigem Genuss die von den Sinnesorganen ausgeschiedenen Exkremente verzehrte. Ich kam mit einem ruhelosen Geist, um frech deine Echtheit zu prüfen, aber in dem Moment, in dem deine Augen auf mich fielen, wurde ich bewegungslos wie du, denn du hast gnädigerweise mein bösartiges Vermögen der Behauptungsherstellung vernichtet, das arrogant „Ich“ erklärte, und mich in meinen eigenen inneren Zustand des Absoluten Seins versenkt, das in Wahrheit nur du bist.
             Jeden Tag küsse ich den Staub Deiner heiligen Füße, denn indem Du mich ein für allemal in dem unergründlichen Ozean der Freude, der in Wahrheit Du bist, ertränkt hast, hast Du meinen verräterischen Verstand für immer verschlungen. Jetzt lebe ich nur noch in der Liebe zu Dir. Ich habe mich glücklich in Dir verloren, der Du die Liebe selbst bist. Niemals mehr wird es dem Elend der Welt gelingen, mich aufzuspüren, denn ich sehe in ihnen nur Dich, die Liebe.   
              Als Deine allwissenden Augen sich in die meinen bohrten und sagten: „ES GIBT NICHTS“, zerrte mein Herz von innen, und da ich wusste, dass Du es warst, der rief, folgte ich demütig. Dort wurde ich zur NACHT gemacht; jetzt bin ich NICHT. Jetzt streife ich durch das Universum wie ein ungezügeltes wildes Tier und weiß nicht, was ich tue und warum. Alles, was ich jetzt kenne, bist du, in dem es kein Ich gibt.
             Mein Meister war so freundlich, mir durch Mr. Hurst mitteilen zu lassen, dass er mich als Sahajajnâni oder natürlichen Mystiker ansieht. Aber meine Freude besteht darin, zu wissen, dass diese hässliche Form – die ich einst als eins mit mir selbst betrachtete – einen Platz im Gedächtnis meines geheiligten Meisters gefunden hat! Obwohl es jetzt keine Frage mehr ist, dass irgendetwas außer meinem Meister bleibt, schmerzt mein Herz, wenn ich seine physische Gestalt wieder erblicken kann. Möge Sri Bhagavan mir diesen Wunsch schnellstmöglich erfüllen! [Verabschiedung:] Bhagavans Liebe

G.: Wer ist dieser Mann?
B.: Er kam Anfang des Jahres hierher, vielleicht auf Einladung von Mr. Brunton.


G.: Bhagavan hat einen Blick auf ihn geworfen, und er hat den Endzustand erreicht?!
B.: (blinzelnd) Bhagavan veranlasst nichts, was geschieht. Warum denkst du: „Oh! Ich sitze jeden Tag in der Halle, höre jeden Tag Berichte von Menschen, die erhabene, transformierende, spirituelle Erfahrungen von Bhagavan erhalten, und höre jeden Tag eifrig Bhagavans Lehren zu – wann wird das alles Früchte tragen, und wann werde ich ein Jnani werden? Ist die Verlockung von Jnana für dich so verlockend?!“ [lacht]


G.: Oh! Nein. In dem Moment, als ich hierher kam und Bhagavan mich ansah, habe ich alles über mich selbst vergessen. Jetzt denke ich nur noch an Bhagavan, der bereits ein Jnani ist. Also, für wen soll ich Jnana erbitten?
B.: Das Geheimnis von Jnana ist bhakti. Selbstlose Liebe – motivlose, unaufhörliche, unnachgiebige Liebe – ist der Schlüssel, der das Tor des Herzens ein für allemal aufschließt. Sehnt und sehnt euch inbrünstig nach Ihm, nicht um eure Unwissenheit zu zerstören, sondern nur, weil eine solche Liebe [für euch] möglich ist. Nur derjenige, der so wahnsinnig zu lieben weiß, hat den Zweck der menschlichen Geburt erfüllt; er braucht nicht wiedergeboren zu werden. Die Lieblosen kehren immer wieder in den fauligen Ozean des Samsara zurück, um mehr und mehr zu leiden.


G.: Jedem, der hierher kommt, empfiehlt Bhagavan nur Vichara.
B.: Vichara ist ein Mittel, um die Unwissenheit zu beseitigen, die die Liebe daran hindert, hervorzustrahlen – denn die Natur des Selbst ist die Liebe selbst. Liebe kann nicht als Sadhana praktiziert werden. Alles, was möglich ist, ist, sich ihr hinzugeben. So etwas wie das Einimpfen von Liebe gibt es nicht.
           Die Liebe ist bereits da. Sie allein IST. Alles, was ihr tun müsst, ist, die Gedanken aufzugeben, die euch dazu bringen, euch vorzustellen, dass ihr von der Liebe getrennt seid, und so in der Liebe zu verschmelzen. Dann gibt es nur noch die Liebe, die eine Glückseligkeit jenseits aller Vorstellungskraft ist. Für jemanden, der die ekstatische Freude der willenlosen Liebe entdeckt hat, ist Sadhana eine lächerliche Absurdität. Denjenigen, die um Rechtfertigung bitten, können wir sagen, dass eine solche Liebe nur in Seelen erblüht, die ihre Sadhanas in früheren Geburten vervollkommnet haben.

G.: Aber unter den Sadhanas [Praktiken] ist Vichara die beste?
B.: Zweifelsohne.

Edited by John David Oct 2021

Schreibe einen Kommentar

Gemischte Blogs

Mechanism
Blog Posts

Unterdrückung unserer Mechanismen

Ich würde sagen, wenn wir unsere Natur sehen, ist es wie der erste Schritt in einem fortlaufenden Prozess, der alles enthüllt, was unterdrückt oder übersprungen wurde, und in diesem Prozess ist es wirklich ein Feuer. Letztendlich ist das Feuer nicht für eine einzelne Person, es ist tatsächlich zum Wohle aller Wesen.

Blog Posts

Papaji über Erleuchtung

Was ist Erleuchtung?‘
„Ich bin gebunden“ ist ein Konzept, an das sich jeder klammert, aber niemand kann die Ketten oder Fesseln zeigen, an die er gebunden ist. Es ist ein Konzept.

Blog Posts

Krieg und Frieden

Es wird solange Krieg geben, bis du inneren Frieden findest, der deine wahre Natur ist.

Frieden ist deine wahre Natur und darum muss man nichts tun, um in Frieden zu sein. Wir kommen auf diesen Planeten in großem Frieden an, mit der Einladung, zu genießen, zu spielen und Spaß zu haben! Dann erziehen uns unsere Eltern zu Erwachsenen und ohne es besser zu wissen, konditionieren sie uns zu einem fast andauernden Krieg. Dieser Krieg findet in jedem von uns statt und wir projizieren ihn nach außen in die Welt.


Ramana Maharshi, Aham Sphurana
Aham Sphurana

Nicht-Tun

F.: Wenn ich an der Wurzel des Verstandes bleibe oder als reines Bewusstsein verweile, werde ich dann das Selbst realisieren?
B.: Die Frage zeigt, dass das willkürliche mentale Konzeptualisieren von ,Selbstrealisation‘ immer noch in deinem Kopf aktiv ist. An der Wurzel des Verstandes zu bleiben, sollte eine Selbstverständlichkeit sein; es muss der natürliche Zustand sein. Auf der anderen Seite versuchst du, es mit Absicht zu tun, damit du dadurch die Belohnung bekommst, die du „Selbstrealisation“ nennst. Kann das funktionieren? Nein.

Realisation, when totaly is the end of every doubt. but thats rar
Blog Posts

Realisation und Zweifel

Eine selbstrealisierte Person wie Ramana Maharshi oder Eckhart Tolle, die ich ziemlich gut kenne, die haben es erreicht, das Ende der Zweifel, das Ende von allem, das Ende der Vasanas, der Tendenzen. Das gibt es sehr, sehr selten. Es ist ein sehr, sehr seltenes Ereignis.

Aham Sphurana

Was ist der Sinn des Lebens?

B.: Das Leben stellt seinen eigenen Sinn nicht in Frage. Es stellt keine Fragen. Es hat nichts zu beanstanden. Es hegt keinen Groll. Deshalb ist es in ewigem Frieden. Dir hingegen, scheint es an Frieden zu mangeln; deshalb stellst du offensichtlich diese Fragen. Wenn du dich ununterscheidbar und untrennbar vom Leben machst, werden keine Fragen über das Leben oder irgendetwas anderes mehr auftauchen, um dich in den unruhigen Sumpf des inneren Tumults und der Sorgen zu stürzen. So bleibst du in Frieden.

Ramana Maharshi, Aham Sphurana
Aham Sphurana

Veranstaltung zum 40. Jahrestag

Mit feuchtem Mehl und roter Farbe wurden im ganzen Ashram dekorative Muster auf den Boden gemalt.
Inmitten des ganzen Trubels ist Bhagavans Gedanke folgender: Ich beobachte, wie er den Sarvadhikari zur Seite nimmt und ernst zu ihm spricht:

„Vergiss nicht, die Affen, die Kühe und die Krähen zu berücksichtigen, wenn du die morgigen kulinarischen Vorbereitungen planst; außerdem muss eine angemessene zusätzliche Menge an Vellachcheedais für die Ratten zubereitet werden…“

Der Sarvadhikari nickt nur sanftmütig und sagt: ‚Ja, Bhagawan…‘.

Blog Posts

Unsere Wahre Natur

Hans war einer der ersten westlichen Schüler von Papaji. Als sie sich zum ersten Mal trafen, lebte er in Deutschland und ging öfters für drei Monate nach Indien nach Haridwar und wohnte dort mit Papaji in einem Gästehaus. Sie teilten sich ein Zimmer und machten lange Spaziergänge am Fluss entlang, hauptsächlich in Stille. Dort stellte er Papaji diese Frage:

Blog Posts

Mein zweiter Dialog mit Papaji

Auf meinem letzten Blog habe ich einen Austausch zwischen Sosan und seinem Meister Huike veröffentlicht.

Vermutlich verbrachte Sosan sechs Jahre mit Huike, der die Lehre Buddhas von Bodhidarma erhalten hatte.

diamond Thief Spiritual teachins
Blog Posts

Der Diamantendieb

Es war einmal ein Diamantendieb, der nur die exquisitesten Edelsteine ​​stehlen wollte. Dieser Dieb hing immer im Diamantenviertel herum, um zu sehen, wer einen Edelstein kaufte, damit er später dessen Tasche stehlen konnte.
Eines Tages sah er einen bekannten Diamantenhändler das Juwel kaufen, auf das er sein ganzes Leben lang gewartet hatte.

Dritter chinesischer Patriarch des Zen

Dies ist der erste Abschnitt eines sehr viel längeren Gedichts über die Wahrheit.
Es ist einer der höchsten spirituellen Texte.

Aham Sphurana

Vichara, Selbsterforschung

F.: Was sind die Indikatoren, über die ich selbst herausfinde kann, ob ich vichara[Self enquiry] richtig mache oder nicht?
B.: Wenn Vichara zu einem Geisteszustand geführt hat, in dem es mit reinem subjektivem Bewusstsein identisch bleibt, dann hast du es richtig gemacht.
Es ist jedoch nicht einfach für den Anfänger zu sagen, ob sein Geist derzeit mit dem reinen subjektiven Bewusstsein identisch ist, da der dumpfe mentale Zustand von Manolaya [Verlust des Bewusstseins] oft fälschlicherweise als der tabula-rasa [reine Bewusstseinszustand] mentale Zustand des reinen subjektiven Bewusstseins angesehen wird.

Aham Sphurana

J. Krishnamurti’s, Auflösung des Orden des Sterns

B.: Es besteht keine Notwendigkeit, das Zuhause zu verlassen. Verwerfe den Inhalt des Verstandes und werfe so die Fakultät des Geistes weg. Das ist echter Verzicht. Körperlicher Verzicht wird Sie denken lassen: ‚Ich habe auf alles verzichtet.‘ Nichts könnte gefährlicher sein. Hier praktizieren wir ausschließlich geistige Entsagung.

Bhagwan Sri Ramana Maharshi reading
Bhagavan's Teachings

Tag für Tag mit einem Jnani

F: Haben Jnanis keine Sinneswahrnehmung? Wenn Bhagavan zum Beispiel aus Versehen mit seinem Zeh gegen einen Ziegelstein stößt, hat er dann keine Empfindung?

Die Empfindung ist da, aber nicht der Gedanke «Ich fühle diese Empfindung.» Der Zustand des Jnani kann nur von ihm selbst richtig erfasst werden; Andere wundern sich eher über die kompliziert anmutenden Worte ohne wirkliche Kenntnis. Von dem Jnani oder Jivanmuktha wird gesagt, dass er wie eine Person ist, die in einem Haus mit weit geöffneten Türen und Fenstern tief schläft.