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Spirituelle Weisheiten
aus dem Herzen von Satsang
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Wie können wir den Verstand töten?
Aham Sphurana
Ein Einblick in die Selbstverwirklichung
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„Meiner Meinung nach wird Aham Sphurana, ein Einblick in die Selbstverwirklichung, eine Schatztruhe der Weisheit für die Wahrheitssuchenden im Allgemeinen und für die Anhänger Bhagavans im Besonderen sein.“
Swami Hamsananda – Athithi Ashram, Tiruvannamalai
Wie können wir den Verstand töten?
F.: Ein pulsierendes ‚Ich‘ –’Ich‘, das in mir funkelt. Dies ist ein äußerst friedlicher Zustand, und ich wünschte, ich könnte für immer in ihm verweilen. Leider hält diese Erfahrung nur wenige Sekunden an, bevor sie wieder verschwindet. Kann ich bitte von Bhagavan den Grund dafür erfahren?
B.: Es bedeutet, dass die Tendenzen, die Extrovertiertheit verursachen, noch im Verstand schlummern. Es ist notwendig, unablässig zu üben, den Verstand im Herzen versenkt zu halten, bis alle latenten Tendenzen spurlos ausgelöscht sind.
F.: Wie sollen wir den Verstand töten?
B.: Ist es der Verstand, der den Verstand töten will? Der Verstand kann den Verstand nicht töten. Alles, was du versuchst, mit dem Verstand zu „tun“, wird die Vorstellung vom Verstand nur verstärken und aufrechterhalten. Anstatt sich sinnlos zu fragen: „Wie soll ich den Verstand auslöschen?“, solltest du weiter nach dem Verstand suchen. Die unaufhörliche Suche nach dem, was der Verstand ist, führt dazu, dass er verschwindet.
Es gilt, die Objekte, die durch das reflektierte Licht des Verstandes erscheinen, völlig zu ignorieren und stattdessen die Quelle der Erleuchtung des Verstandes zu suchen. Wenn die Quelle des Verstandes kontinuierlich gesucht wird, beginnt er zu verschwinden.
Der Sinn von Vichara ist es, kontinuierlich an dem Thema festzuhalten. Ganz gleich, welche Erfahrungen auftauchen, schenke ihnen keine Aufmerksamkeit und bleibe weiterhin auf das Thema konzentriert. Das Thema ist deine Vorstellung vom „Ich“. Untersuche diese Vorstellung so lange, bis sie verschwindet.
Edited by John David Oct 2021
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Papaji über Erleuchtung
Was ist Erleuchtung?‘
„Ich bin gebunden“ ist ein Konzept, an das sich jeder klammert, aber niemand kann die Ketten oder Fesseln zeigen, an die er gebunden ist. Es ist ein Konzept.

Summa Iru
Es gibt zwei Dinge die für ein Individum normalerweise unabkömmlich sind; entweder ist der Körper beschäftigt, etwas zu tun oder der Verstand ist beschäftigt an etwas zu Denken. Selten bleibt er „er selbst“, frei von allen Einflüssen. Selten bleibt er in seinem natürlichen Zustand des Friedens und des Glücklichseins. Wenn er ohne Gedanken und ohne zu sprechen bleibt, erreicht er seinen natürlichen Zustand der Gelassenheit und des Friedens.

J. Krishnamurti’s, Auflösung des Orden des Sterns
B.: Es besteht keine Notwendigkeit, das Zuhause zu verlassen. Verwerfe den Inhalt des Verstandes und werfe so die Fakultät des Geistes weg. Das ist echter Verzicht. Körperlicher Verzicht wird Sie denken lassen: ‚Ich habe auf alles verzichtet.‘ Nichts könnte gefährlicher sein. Hier praktizieren wir ausschließlich geistige Entsagung.

Sex und Spirituallität
Hilft mir Sex zu erwachen oder hindert er mich daran?
Ich denke, es kann helfen und behindern. Das kommt darauf an. Wenn es einfach nur Sex ist, ist es eigentlich nicht so wichtig. Das ist ein Energiephänomen.
Intime Begegnungen schaffen ein Energiefeld, einen Kreis zwischen Menschen. Es entsteht normalerweise beim Sex zwischen zwei Menschen, aber die Energie könnte auch durch zwanzig Menschen hindurch fließen
Die Einfachheit, hier zu sein
Meistens identifizieren wir uns mit einer Art inneren Film. Wenn du dich fragst: „Wer bin ich?“ Kannst du sagen: „Nun, ich bin Engländer, ich habe dies gemacht, ich habe das gemacht, jetzt bin ich Lehrer, ich bin Ehemann, Vater.“ Wir haben eine Art inneren Film darüber, wer wir sind.

Liebe ist
B.: Das Geheimnis von Jnana ist bhakti. Selbstlose Liebe – motivlose, unaufhörliche, unnachgiebige Liebe – ist der Schlüssel, der das Tor des Herzens ein für allemal aufschließt. Sehnt und sehnt euch inbrünstig nach Ihm, nicht um eure Unwissenheit zu zerstören, sondern nur, weil eine solche Liebe [für euch] möglich ist. Nur derjenige, der so wahnsinnig zu lieben weiß, hat den Zweck der menschlichen Geburt erfüllt; er braucht nicht wiedergeboren zu werden. Die Lieblosen kehren immer wieder in den fauligen Ozean des Samsara zurück, um mehr und mehr zu leiden.

A Glimpse is Enough
There are a couple of things that Papaji says: ‘Having the longing for enlightenment is enlightenment.’ I think that is a very beautiful statement; it’s both profound and compelling at the same time. One other thing: ‘A little bit is enough. There is no more, a glimpse is enough.’

Liebe ist unser Wesen
Die Liebe ist unser Sein, das Sein ist die Existenz, somit ist Liebe die Existenz. Unser essenzieller Zustand ist Liebe. Wir verdrehen das, wenn wir im Außen nach der Liebe suchen und dabei nicht erkennen, dass die Liebe, die wir im Außen erleben, ein Spiegelbild der Liebe ist, die wir für unser tiefstes Selbst haben.

Hingabe öffnet das Herz
JD: Hallo Bhakti, das ist das Sanskrit-Wort für Hingabe.
BHA: Das ist mein Schatz. In den ersten drei Minuten der Stille ist mir bereits aufgefallen, dass ich immer nur in Gedanken bin.
Ich bin so mit Gedanken beschäftigt, und als ich dann tiefer kam, kamen Tränen. Wenn ich dich sprechen höre, kann ich in kurzer Zeit in mein Herz kommen. Ich schätze das wirklich sehr; deine Energie ist wie ein Wiedererkennen, ein Mysterium.
Wenn ich eine Stunde alleine sitze, komme ich nicht in diesen Zustand. Es ist ein erstaunliches Mysterium, und ich weiß das wirklich zu schätzen. Das ist mein Schatz. Ich bin dir sehr dankbar.

Tag für Tag mit einem Jnani
F: Haben Jnanis keine Sinneswahrnehmung? Wenn Bhagavan zum Beispiel aus Versehen mit seinem Zeh gegen einen Ziegelstein stößt, hat er dann keine Empfindung?
Die Empfindung ist da, aber nicht der Gedanke «Ich fühle diese Empfindung.» Der Zustand des Jnani kann nur von ihm selbst richtig erfasst werden; Andere wundern sich eher über die kompliziert anmutenden Worte ohne wirkliche Kenntnis. Von dem Jnani oder Jivanmuktha wird gesagt, dass er wie eine Person ist, die in einem Haus mit weit geöffneten Türen und Fenstern tief schläft.

Mein zweiter Dialog mit Papaji
Auf meinem letzten Blog habe ich einen Austausch zwischen Sosan und seinem Meister Huike veröffentlicht.
Vermutlich verbrachte Sosan sechs Jahre mit Huike, der die Lehre Buddhas von Bodhidarma erhalten hatte.

Der Diamantendieb
Es war einmal ein Diamantendieb, der nur die exquisitesten Edelsteine stehlen wollte. Dieser Dieb hing immer im Diamantenviertel herum, um zu sehen, wer einen Edelstein kaufte, damit er später dessen Tasche stehlen konnte.
Eines Tages sah er einen bekannten Diamantenhändler das Juwel kaufen, auf das er sein ganzes Leben lang gewartet hatte.

Voraussetzungen für Satsang
Es bedarf bestimmter Fähigkeiten, bevor man sich an einen Lehrer wendet, um Freiheit zu erlangen.
Die erste Voraussetzung ist das Unterscheidungsvermögen, unterscheiden zu können, was wahr und was unwahr ist. Dieser feine Unterschied ist ausschlaggebend. Man muss sich nach dem Wahren sehnen und das Unwahre zurückweisen. Nur was wahrhaftig ist, kann Wahrheit sein. Dein wahres Selbst. Es gibt nichts jenseits davon. Alles andere ist unwahr.

Meditation
Wenn man fleißig praktiziert, reinigen Mediationstechniken den Verstand, weil sie Gewahrsein in die unseligen Gedanken- und Gefühlsmuster bringen. Ungesunde Gedanken können das eindringende Licht des Gewahrseins nicht überleben. Nichts reinigt so, wie die Erfahrung des Selbst, die eine Flut von Heilung, Reinigung und spiritueller Energie im bewussten und unbewussten Verstand freisetzt.
Wir sind der offene Himmel, nicht die Wolken
Wir sind der offene Himmel, nicht die Wolken